Anbieter zum Thema
Im Blutgerinnungsmessgerät kommen weiße Flachleiterbandleitungen der Systeme 280 und 360 mit angeschweißten bzw. angecrimpten Stift- und Buchsenleisten zum Einsatz, im Übergangsbereich mit Durethan umspritzt, isoliert und entlastet. Ihr Vorteil ist die einfache und schnelle Handhabung beim Einbau. Sie sorgen für eine sichere und trotzdem flexible Verbindung im Betriebszustand, die sich im Service-Fall problemlos trennen lässt. Die Umspritzung sowie der eigene Formenbau ermöglichen eine kostengünstige Produktion, selbst bei geringen Stückzahlen.
Bei besonderen Leitungen kommen auch Isolierungen in Formverguss zum Einsatz. Die Vorteile des Formvergusses lassen sich wie folgt zusammenfassen: Kostenersparnis durch einfache Montage, gute Zugentlastung, hohe Spannungsfestigkeit, Spritz- und Schwallwasserdicht, Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse, Temperaturfestigkeit nach Wahl des Kunststoffes, unterschiedliche Viskosität bis hin zu festen Formteilen, individuelle Formgestaltung durch kundenspezifische Lösungskonzepte.
„Die Lösung ist absolut maßgeschneidert und auf unsere Anforderungen abgestimmt“, verdeutlicht Kehrbach. „Wir erhalten die steckbaren Verbindungssysteme und Leitungen geprüft vor Ort und bauen sie lediglich ein.“
Mehrere Millionen Bewegungszyklen
In der gesamten Produktpalette der medizintechnischen Geräte kommen maßgeschneiderte Adapt-Kabel zum Einsatz. Im kleinsten Messgerät befindet sich nur ein Kabel mit einer Länge von 3 bis 4 cm Länge. Auch hier zeigt sich das Know-how des Kabellieferanten. Wegen der schlechten Kontaktübergänge wird am Standardnetzteil der Stecker abgeschnitten, der neue Stecker verlötet und vergossen, so dass eine Spezialsteckverbindung entsteht, die jetzt allen Anforderungen gerecht wird.
Im neuen Blutgerinnungsmessgerät rücken verschiedene flexible Flachbandleitungen in den Blickpunkt. Sie werden fertig konfektioniert, entweder auf einer Spule aufgewickelt oder mit einem Sollknick versehen, geliefert und eingebaut. Sie erfüllen von UL- bis CSA alle Normen, so dass die Geräte weltweit ihre Leistungsfähigkeit beweisen können. Während der gesamten Lebenslaufzeit kommen um die 3 Mio. Bewegungszyklen zusammen. Der Übertrager fährt in x- und y-Richtung, so dass ein hoher Bewegungsablauf auf die Flachleitungen fällt. Das Gerät bewegt minimale Mengen zwischen 2 und 200 µl, dazu kommt die Nadel, die ebenfalls nur wenige Gramm wiegt.
„Durch die Flachbandkabeltechnik erhalten wir die benötigte Leistung direkt am bewegten Teil“, erläutert Hartmut Kehrbach. „Und durch die Vergusstechnik sind die Steckerleisten so isoliert, dass keine Feuchtigkeit in die Verbindung eindringt und es zu Oxidationen und damit möglichen Fehlern kommt.“ (Weiterlesen auf den folgenden Seiten)
(ID:318849)