Kabelkonfektionierung

Kundenspezifische Kabelkonfektionierung in der Medizintechnik

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EMV-Thematik im Mittelpunkt

„Von der Kabelzeichnung, der Steckerbelegung bis hin zur Dokumentation – wir verlassen uns grundsätzlich auf unseren Kabellieferanten, der sich neben den technischen Spezifikationen auch im Themenumfeld Medizinnormen bestens auskennen muss, damit unsere medizinischen Geräte weltweit allen Prüfkriterien standhalten“, berichtet Hartmut Kehrbach aus seinem Alltag. „Passieren Regelverstöße in Europa, erhält man noch die Gelegenheit nachzubessern. In Amerika dagegen verstößt man gegen geltende FDA-Gesetze, die immer einen Einfuhrstopp aller Produkte nach sich ziehen. Und dann wird es richtig teuer!“

Die technischen Anforderungen der weltweiten Märkte sind im Laufe der letzten Jahre sehr stark gestiegen. Das betrifft unter anderem auch das Thema elektromagnetische Verträglichkeit. Die elektrischen Grenzwerte werden vor allem in Krankenhäusern immer weiter reduziert. Die medizinischen Geräte dürfen hier grundsätzlich nur einen Bruchteil der Strahlungen aussenden wie beispielsweise ein Mobiltelefon. „Um diese extrem niedrigen Grenzwerte einhalten zu können, ist unser Kabellieferant gefragt. Er sorgt mit einer verstärkten Metallisierung der Leitungen dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben problemlos erreicht werden“, so Hartmut Kehrbach.

CoaLAB 1000 ist High-Tech in Reinform

Von der Leiterplatte bis zum USB-Anschluss, der zur Datenübertragung der individuellen Blutwerte zum Einsatz kommt: es handelt sich grundsätzlich um Eigenentwicklungen. Jede einzelne Komponente wird vor Ort in Ahrensburg entworfen, entwickelt und gebaut, die Software individuell geschrieben. „Da wir aufgrund des Anforderungsprofils keine marktgängigen Verbindungssysteme einsetzen können, kommen hier die Kenntnisse unseres Lieferanten zum Tragen.

Im Falle des neuen Blutgerinnungsmessgerätes müssen beispielsweise verschiedene Leitungen kontaktsicher auf Leiterplatten aufgesteckt werden. Und da einmal im Jahr ein Verschleißteil überprüft und gegebenenfalls ausgewechselt werden muss, muss dessen Stecker robust, leicht abnehmbar und sicher wieder aufsteckbar sein“, berichtet Hartmut Kehrbach über die Ausgangssituation. (Mehr Informationen auf den folgenden Seiten)

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