Kreislaufwirtschaft Datengetriebene Unternehmen sehen sich als Vorreiter des grünen Wandels

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Laut einer Studie sind drei von vier Unternehmen bereits auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft und kommen dem Ziel des vollständig nachhaltigen Wirtschaftens näher. Dabei tun sich Unternehmen, die bereits ein PLM-System im Einsatz haben, damit wohl leichter.

Laut einer Studie des PLM-Experten Aras sorgt eine höhere Digitalisierungsreife den Nachhaltigkeitsansatz: Von den Unternehmen, die bereits ein PLM einsetzen, sehen sich 26 Prozent als grüne Vorreiter.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Laut einer Studie des PLM-Experten Aras sorgt eine höhere Digitalisierungsreife den Nachhaltigkeitsansatz: Von den Unternehmen, die bereits ein PLM einsetzen, sehen sich 26 Prozent als grüne Vorreiter.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Kreislaufwirtschaft ist mittlerweile in weiten Teilen der Industrie kein grünes Lippenbekenntnis mehr, sondern gelebte Realität. So gaben 57 Prozent der Teilnehmer der Studie „Europas Industrie im Wandel“ an, bereits „ziemlich weit“ auf dem Weg zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu sein, 20 Prozent sogar „sehr weit“. Eine höhere Digitalisierungsreife unterstützt den Nachhaltigkeitsansatz: Von den Unternehmen, die bereits ein PLM einsetzen, sehen sich sogar schon 26 Prozent als grüne Vorreiter.

Für Jens Rollenmüller, Geschäftsführer von Aras Deutschland, ist dies auch ein Beleg dafür, dass eine PLM-Lösung durch den einfachen Daten- und Informationsaustausch ein ganzheitliches und kooperatives Arbeiten ermöglicht: „Mit PLM steht den Unternehmen eine Schaltzentrale zur Verfügung, die den notwendigen Datentransfer für ein kreislauforientiertes Wirtschaften ermöglicht. So können beispielsweise Informationen zum Recycling einzelner Bauteile während des gesamten Produktlebens immer wieder angepasst und den Konstrukteuren zur Verfügung gestellt werden.“

Reduce, Reuse, Recycling

Die Kreislaufwirtschaft zeichnet sich durch die drei R's aus:

  • möglichst geringer Ressourceneinsatz (Reduce),
  • hohe Wiederverwendungsrate (Reuse) und
  • hohe Neuverwendungsrate (Recycling).

Unternehmen, die mit einem PLM arbeiten, sind der Studie zufolge in allen drei Bereichen überdurchschnittlich stark. Dieser integrative Ansatz wird laut Rollenmüller durch die Anwendung unterstützt: „Die Software ist nicht nur auf die Konstruktions- und Fertigungsphase eines Produktes ausgerichtet, sondern integriert auch Daten aus der Liefer- und Abnehmerkette. Das wirkt sich auf alle drei R-Bereiche aus und erleichtert die Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens über den gesamten Wertschöpfungszyklus.“

So ergäben sich für Unternehmen über einen „digitalen Faden“ im PLM neue Möglichkeiten und digitale Geschäftsmodelle entlang des Lebenszyklus oder durch die Verknüpfung mit Betriebs- und Leistungsdaten. „Die Folge sind drastische Energieeinsparungen durch das Erkennen von Optimierungspotenzialen im Wertschöpfungsprozess, innovative Produktentwicklungen mit nutzungsabhängigen Abrechnungsmodellen und der einfach steuerbare Einstieg in eine umfassende Kreislaufwirtschaft“, so Aras-Geschäftsführer Rollenmüller.

Die klassische Wegwerfwirtschaft hat ausgedient. An ihre Stelle tritt ein auf Wiederverwendung und Recycling basierendes Produktionsmodell. Doch damit der Übergang von der linearen Ressourcenverarbeitung mit der Deponie als Endstation zur Kreislaufwirtschaft gelingt, müssen Unternehmen ihre Entwicklungs- und Produktionsprozesse einschließlich der nachfolgenden Recyclingverfahren neu denken und planen.

Jens Rollenmüller, Geschäftsführer von Aras Deutschland

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Über die Studie

Für die Studie „Europas Industrie im Wandel“ wurden 442 Führungskräfte in 19 europäischen Ländern befragt. Die Umfrageteilnehmer sind in Unternehmen mit einem Mindestumsatz von 40 Millionen Euro in den Branchen Automobil, Luftfahrt & Verteidigung, Maschinenbau, Medizintechnik, Chemie, Pharma und Nahrungsmittel beschäftigt.

Die Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit.

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