Konstruktionsleiter-Forum 2023 Design minimal optimieren, Materialkosten maximal senken

Aktualisiert am 27.09.2023 Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 2 min Lesedauer

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Das Konstruktionsleiter-Forum 2023 will wegweisende Ideen präsentieren: Die breite Palette der Themen soll Inspirationen geben und helfen, mit smarten Lösungen die Material-, Kosten- und Zeiteffizienz im Produktentstehungsprozess zu erhöhen. Wie das mit der 1%-Design-Optimierung funktioniert, zeigt unser Referent Alexander Brunner.

Lösungen für die Konstruktion der Zukunft werden auf dem Konstruktionsleiter-Forum am 19. Oktober in Würzburg diskutiert. Auch Designoptimierung steht auf der Agenda.(Bild:  VCG)
Lösungen für die Konstruktion der Zukunft werden auf dem Konstruktionsleiter-Forum am 19. Oktober in Würzburg diskutiert. Auch Designoptimierung steht auf der Agenda.
(Bild: VCG)

Wie können bei mechanischen Konstruktionen die Materialkosten um bis zu 25 Prozent gesenkt werden? Dieser Frage wird der Vortrag „Kleiner Aufwand - große Wirkung: Design minimal optimieren, maximal Materialkosten senken“ auf dem Konstruktionsleiter-Forum nachgehen.

Denn in einigen Fällen, vor allem wenn eine Konstruktion einen geringen Reifegrad aufweist, können kleine Designänderungen die Materialkosten um signifikante Beträge reduzieren. Doch auch bei den meisten ausgereiften Konstruktionen kann durch Akkumulation vieler kleiner Designverbesserungen ein wettbewerbsrelevanter Kostenvorteil entstehen – durch die Anwendung der 1%-Design-Optimierung.

Wie genau diese 1%-Design-Optimierung in der Konstruktion eingesetzt werden kann, zeigen Prof. Dr.-Ing. Christian Lauter und Dipl.-Ing. Alexander Brunner von der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) in ihrem Vortrag auf dem Konstruktionsleiter-Forum anhand konkreter Beispiele.

Herr Brunner, warum ist das Thema Ihres Vortrags relevant für unsere Teilnehmer?

Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens: Im Automobil- und Maschinenbau betragen die Materialkosten ca. 30 bis 60 Prozent von den Gesamtkosten und sind damit der mit Abstand größte Kostenhebel. Zweitens: Konstrukteure und Entwickler haben diesen Kostenhebel in der Hand, d. h. sie können durch ein intelligentes Design die Materialkosten um 5- bis 6-stellige Eurobeträge reduzieren und damit zur Steigerung der wirtschaftlichen Fitness des Unternehmens beitragen.

Was sind die wichtigsten Aspekte Ihres Vortrags?

Unsere Kernbotschaft ist folgende: Durch viele kleine Designverbesserungen können Konstrukteure wettbewerbsrelevante Kostenvorteile erreichen. Ein Zahlenbeispiel dazu: Wenn ein Konstrukteur 7 kleine Designverbesserungen erreicht und bei jeder Verbesserung das Bauteilvolumen um nur 2 Prozent reduziert, so senkt er die Materialkosten um ganze 13 Prozent. Bei einem Materialkostenanteil von 46 Prozent ergibt sich Gesamtkosteneinsparung von 6 Prozent. Und genau um diese kostenbestimmende Designverbesserungen geht es in dem Vortrag.

Dipl.-Ing. Alexander Brunner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT), wird auf dem Konstruktionsleiter-Forum die Methode der 1%-Design-Optimierung und ihre Vorteile vorstellen. (Bild:  Alexander Brunner)
Dipl.-Ing. Alexander Brunner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT), wird auf dem Konstruktionsleiter-Forum die Methode der 1%-Design-Optimierung und ihre Vorteile vorstellen.
(Bild: Alexander Brunner)

Was lernen unsere Teilnehmer durch Ihren Vortrag?

Nach diesem Vortrag können die Teilnehmer für sich zwei Fragen beantworten. Erstens: Wie viel Einsparpotenzial zur Senkung der Materialkosten habe ich bei meinen Konstruktionen? Zweitens: Welche Voraussetzungen muss ich in der Konstruktion schaffen, um dieses Optimierungspotenzial auszuschöpfen?

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