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Das Unternehmen verfügt über eine modern ausgestattete Aluminium-Kokillengießerei. Es nutzt also ein Präzisionsgussverfahren und zugleich eine der traditionsreichsten Gießtechniken. Gegossen wird hierbei fallend in metallische Dauerformen, die zur Entnahme des fertigen Rohlings zwei- oder auch mehrteilig ausgeführt sind. Hohlräume oder Hinterschneidungen wie sie gerade bei komplexen Funktionsbauteilen unverzichtbar sind, entstehen mit Hilfe von Kernen aus Metall oder speziellen Sand- oder Maskenformstoffen. Bedingt durch die hohe Wärmeleitfähigkeit der Kokille erstarrt die Schmelze sehr schnell, womit ein sehr dichtes und feinkörniges Gefüge entsteht. Mit dem Kokillengießverfahren erreicht Brinck Toleranzen von 0,3 % bis 0,6 % (Leichtmetalllegierung nach DIN 1688 T3) – die Maßgenauigkeit ist also hoch. Darüber hinaus überzeugen die Aluminium-Gussteile verfahrensbedingt durch ihre guten mechanischen Eigenschaften und haben eine gute Oberflächenqualität, womit der Nachbearbeitungsaufwand überschaubar bleibt.
Kleine Stückzahlen sind wirtschaftlich
Der Aluminium-Kokillenguss von Brinck ist prädestiniert für die Herstellung von Gussteilen mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Deshalb fertigt das Unternehmen Formteile für die Medizin- und Labortechnik sowie für die Lebensmittelindustrie oder auch für die Solar- und Gebäudetechnik. Da die Produktion der Gießerei sehr flexibel ausgelegt ist, lassen sich selbst kleinere Stückzahlen wirtschaftlich herstellen, was etwa im Ersatzteilwesen von großer Bedeutung ist. (qui)
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