Vakuum-Komponenten

Kompletter Baukasten für Vakuum-Greifsysteme

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An beispielsweise biegeschlaffen Werkstücken verhindern Kugelgelenke das Abreißen der Sauger von dem nach dem Anheben durchhängenden Werkstück. An schiefen Ebenen garantieren solche Ausgleichselemente die optimale Anlage des Saugers. Sollen Werkstücke nach dem Ansaugen zusätzlich ausgerichtet werden, sorgen Ausgleichselemente mit einer Gummi-Metallverbindung als Gelenk für einen Winkelausgleich, der sich automatisch in seine neutrale Ausgangslage zurückstellt.

Kompakte Vakuumerzeugung

Neu in der Produktpalette von Sommer-automatic sind die Vakuumerzeuger, die vor allem nach Anzahl und Größe der Sauger sowie nach Beschaffenheit der zu handhabenden Werkstücke passend ausgewählt werden können.

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So genannte Kompaktejektoren sind bereits mit integrierter Ventiltechnik ausgestattet. Sie besitzen neben dem stromlos offenen Saugventil auch ein stromlos geschlossenes Abblasventil, das ein prozesssicheres Lösen des Sauggummis vom Werkstück gewährleistet. Außerdem wird durch den Einsatz eines integrierten Vakuum-Schalters zur Überwachung des Unterdrucks, wahlweise in elektronischer oder digitaler Ausführung, die Prozesssicherheit weiter erhöht.

In Kombination mit einer optionalen Luftsparautomatik (Bild 3) trägt der Vakuum-Schalter maßgeblich zur Reduzierung der Betriebskosten bei. Der kundenspezifisch definierte Vakuumbereich (Hysterese) wird überwacht und geregelt (Bild 4). Da nun der Ejektor nicht permanent ein Vakuum erzeugt sondern nur dann, wenn der eingestellte Schwellenwert unterschritten wird, lässt sich der Luftverbrauch im Vergleich zu konventionell angesteuerten Ejektoren um ein vielfaches senken.

Ebenfalls integriert in Kompakt-Ejektoren ist eine Filtereinheit, die das Eindringen von Fremdpartikeln in den Ejektor verhindert und somit die Standzeit der Einheit erhöht. Last, but not least reduziert ein Schalldämpfer die Geräusche des Ejektors.

Neben den Kompakt-Ejektoren findet in Inline-Vakuumerzeugern sowie in diversen Adaptern das Venturi-Prinzip Anwendung. Dabei wird durch die im Ejektor verbaute Düse Druckluft geleitet, die durch Reduktion des Durchmessers im Innern beschleunigt wird. So entsteht am Düsenausgang ein Unterdruck, der in Relation zur eingebrachten Druckluft steht. Druckluft und angesaugte Umgebungsluft werden über eine Abluftleitung abgegeben. Ergänzend zum einstufigen Venturi-Prinzip liefern Mehrstufen-Ejektoren ein erhöhtes Saugvolumen. Bei dieser Variante werden mehrere Venturidüsen hintereinander geschaltet, womit sich das Saugvolumen der einzelnen Düsen addiert. (Lesen Sie weiter und Sie finden Infos zum Thema Sicherheit im System)

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