Servotechnik

Kombination aus Mechanik, Steuerung und Sensorik sorgt für hohe Flexibilität

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Mechatronische Systeme mit hoher Anpassungsfähigkeit

Kompaktantriebe beschreiben Antriebssysteme, die Motorkomponente und Antriebselektronik in einem Gehäuse zu einer Einheit verbinden. Sie kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn mehrere Achsen oder komplexe Bewegungsabläufe zu realisieren sind. Lässt die Maschine oder die Anlage eine Dezentralisierung der Antriebstechnik zu, kommen verkürzte Montagezeiten sowie Platz- und Kostenersparnis voll zum Tragen. Durch die Ausführung der Kompaktantriebe mit Permanenterregtem Synchronmotor als Direktantrieb entfällt auch das Getriebe.

Und auch für die Energieeffizienz leistet diese Art der Kompaktantriebe aufgrund ihrer guten Energiebilanz einen wesentlichen Beitrag. Permanenterregte Synchronmaschinen (PM) bieten sehr gute elektrische Eigenschaften, da der volle Motorstrom für die Momentenbildung zur Verfügung steht.

Ein weiterer wesentlicher Gesichtspunkt ist die Automatisierungstopologie der Maschine oder Anlage. Kompaktantriebe machen nur da Sinn, wo hohe Komplexität, eine variable Anzahl der Achsen und eine modulare Maschinenstruktur gefragt sind.

Danfoss verfügt mit den ISD410 sowie neu dem ISD 510, der auf der Hannover Messe 2013 vorgestellt wird, über solche Systeme mit am Motor integrierter Steuerelektronik, die eine hohe Flexibilität, schnelle Montage und robuste Antriebe bieten.

Übergeordnetes Mastersystem für effektive Regelung der Antriebe

Kompakte Bewegungsabläufe, einer der wichtigsten Anwendungsbereiche für Kompaktservos, müssen für eine autonome Abarbeitung durch die Antriebe mathematisch beschrieben sein. Dies geschieht meist durch die Implementierung von mathematischen Spline-Funktionen höherer Ordnung. Die Kurvenform ergibt sich dabei aus den Koeffizienten für diese Funktionen, die schnell und einfach an die Steuerung des Servos zu übertragen sind. Ein Vorteil der komplett in die lokale Steuerung des Kompaktantriebes implementierten Bewegungssteuerung ist somit die Entlastung des Bussystems.

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