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KSS-Volumenstrom ist dem Druck im Bearbeitungsprozess angepasst
Der Energieverbrauch bei Konstantpumpen ist insgesamt sehr hoch bei vergleichsweise niedrigerem Wirkungsgrad. So produzieren beispielsweise Schraubenspindelpumpen konstant Hochdruck. Nicht benötigter KSS wird direkt über ein Druckbegrenzungsventil in den Tank zurückgeführt. Ein stark erhöhter Wärmeeintrag in den KSS ist die Folge. Eine zusätzliche Kühlung des Mediums wird in der Regel notwendig, um stabile Prozesse zu gewährleisten.
Im Gegensatz dazu liefert die druckgeregelte Hochdruckpumpe (RKP) dank integriertem Regelkreis genau den Volumenstrom, der bei eingestelltem Druck im Zerspanungsprozess benötigt wird. Sie passt sich also an die tatsächlichen Anforderungen im Zerspanungsprozess an. Durch den sehr hohen Wirkungsgrad bleiben Energie-Input und Wärmeeintrag gering. Insgesamt führen die sparsame Antriebsleistung, der Regeleffekt und der Wegfall unnötiger Kühlleistung zu deutlichen Kosteneinsparungen bei verbesserter Leistung (eco+-Konzept). Diese nachhaltige Verbesserung der Energieeffizienz des Hochdruckprozesses führt allein zu bis zu 5-stelligen Energie-Kosteneinsparungen.
Hochdruckpumpe setzt fein gefiltertes Medium voraus
Voraussetzung für den Einsatz druckgeregelter Kolbenpumpen ist die Feinfiltration. „Sprichwörtlich gesagt, schlagen wir so für unsere Kunden zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn wir bieten eine effiziente Pumpentechnologie bei gleichzeitig bester Mediumreinheit. Damit erfüllen wir automatisch die hohen Anforderungen an die Prozessstabilität und Prozesssicherheit bei unseren Kunden“, meint Martin Müller, Geschäftsführer und Vertriebsverantwortlicher bei Müller Hydraulik. Jürgen Müller ergänzt: „Aus diesem Grund investieren wir auch konstant in unsere Kernkompetenzfelder und Schlüsseltechnologien – also in die Hochdruck-Erzeugung sowie die Steuerungs- und Filtrationstechnologie.“
Gerade auch die Verbindung der druckgeregelten Kolbenpumpentechnologie mit der Media-Free Filtration dank automatischem Rückspülfilter bei den High-End-Produkten beeindruckt Kunden und Branchen-Spezialisten nachhaltig. „Der Einsatz von Hochdruck erhöht die Maschinenverfügbarkeit und steigert so die Produktivität. Die Standzeit der Werkzeuge hat sich beim Drehen mehr als verdoppelt. Beim Bohren haben wir sogar bis zu einer Vervierfachung der Standzeit gemessen!“, bestätigt Michael Leibold, Technischer Leiter von Leibold & Amann, einem renommierten Hersteller von hochpräzisen Teilen für die Automobilindustrie. Der automatische Rückspülfilter mit permanentem Filtereinsatz reinigt sich selbst und der Maschinenbediener entleert lediglich den Spänekasten. Das Unternehmen zerspant seit 2003 mit combiloop und hat im letzten Jahr große Teile seines Maschinenparks mit der Hochleistungs-Hochdrucklösung combiloop CL3 nachgerüstet. (qui)
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