Aderendhülsen
Kleine Komponenten mit großer Wirkung

Von Florian Kraja 5 min Lesedauer

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Aderendhülsen sind bewährte Komponenten zur Leiterendbehandlung und sichern langlebige elektrische Verbindungen. Trotz fehlender gesetzlicher Pflicht zeigt die Praxis: Der Verzicht auf qualitativ hochwertige Aderendhülsen kann technische Probleme und Folgekosten verursachen.

Aderendhülsen bündeln, schützen und sorgen für eine sichere elektrische Verbindung. (Bild:  Phoenix Contact)
Aderendhülsen bündeln, schützen und sorgen für eine sichere elektrische Verbindung.
(Bild: Phoenix Contact)

Ein unbehandeltes Leiterende kann sich spreizen und erschwert die sichere Kontaktierung – vergleichbar mit einem ausgefransten Schnürsenkel. Aderendhülsen bündeln die Einzellitzen, verhindern das Aufspleißen und ermöglichen durch plastische Verformung (Crimpen) eine definierte Kontaktfläche und eine dauerhaft sichere elektrische Verbindung.

Bei Aderendhülsen handelt es sich um röhrenförmige Metallteile – meist aus verzinntem Kupfer – mit variablen Querschnitten und Längen. Viele Varianten verfügen über einen farbigen Kunststoffkragen, der die Einführung des Leiters erleichtert, diesen mechanisch stabilisiert und den Querschnitt kennzeichnet – hilfreich für Auswahl, Kontrolle und Überblick. Ausgelegt sind Aderendhülsen für Leiter der Klassen 2, 5 und 6 nach der DIN EN IEC 60228. Beim Abgleich von Aderendhülse und Leiter ist zu beachten, dass sich die Querschnitte der Hülsen nach geometrischen Abmessungen richten, während die Leiterquerschnitte auf elektrischen Widerstandswerten basieren.