CAD-Arbeitsplatz
KI läutet eine Zeitenwende im Ingenieurswesen ein

Ein Gastbeitrag von Peter Beck 4 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz ist im Ingenieurswesen angekommen und verändert die Arbeitsweise von Konstrukteuren sowie die Definition des Berufs: Fachkräfte müssen neue Fähigkeiten erlernen und leistungsfähige Workstations nutzen, um den Anforderungen der KI gerecht zu werden.

Leistungsfähige Workstations sind das A und O, um den Workloads aktueller und zukünftiger KI-Anwendungen gerecht zu werden. (Bild:  Dell)
Leistungsfähige Workstations sind das A und O, um den Workloads aktueller und zukünftiger KI-Anwendungen gerecht zu werden.
(Bild: Dell)

Karosserie- und Flugzeugteile sowie hochkomplexe Maschinen für die Fertigungsindustrie haben gemeinsam, dass deren Entwicklung und Design schon lange nicht mehr am Reißbrett stattfindet. Inzwischen sind digitale Prozesse via Computer Aided Design (CAD) und Computer Aided Engineering (CAE) Standard, haben sie doch einen entscheidenden Vorteil: Sie reduzieren den Aufwand für Konstrukteure und Ingenieure von der ersten Idee bis zur Endfertigung. Längst erleichtern zudem KI-gestützte Systeme das Arbeiten in CAD und CAE – mit der generativen KI (GenAI) ist nun sogar ein Werkzeug auf dem Vormarsch, das für einen echten Produktivitätsschub sorgen wird.

Natürliche Sprache zur Kommunikation

GenAI und nach diesem Modell agierende KI-Assistenten wie ChatGPT von OpenAI oder der Microsoft Copilot boomen – und der Markt an verfügbaren digitalen Helfern, die teils verblüffende Ergebnisse liefern, wächst stetig. Die Basis für generative KI-Anwendungen bilden Large Language Models (LLMs), sprich „große Sprachmodelle“. Sie fungieren einerseits als Wissensdatenbanken, die Milliarden von Datensätzen enthalten und die Grundlage für die präzisen Antworten des Assistenten bilden. Andererseits verleihen sie den digitalen Helfern die Fähigkeit, natürliche Sprache zu verstehen, zu verarbeiten und auszugeben. Dies ermöglicht eine natürlich erscheinende Konversation zwischen Mensch und Maschine und erleichtert so den intuitiven Umgang mit der neuen Technologie. Mit Kameras als Augenersatz können bestimmte Assistenten mittlerweile sogar visuelle Eindrücke verarbeiten, ebenso akustische Eingaben und Ausgaben mit menschlicher Sprache.