Hannover Messe 2026 KI, die im Engineering wirklich hilft

Quelle: it's OWL 3 min Lesedauer

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It’s OWL zeigt auf der Hannover Messe, wie neue Technologien den Weg in industrielle Anwendungen finden: Im Fokus stehen Lösungen, die Entwicklungsprozesse effizienter machen, Wissen im Team nutzbar halten und Nachhaltigkeit frühzeitig in Entscheidungen einbeziehen.

Gemeinsam mit dem Leistungszentrum Engineering Automation bringt das Technologie-netzwerk it’s OWL Demonstratoren und Live-Demos zur Hannover Messe, die zeigen, wie KI im Engineering den Alltag entlasten kann.(Bild:  Janosch Gruschczyk, Tommy Falkowski)
Gemeinsam mit dem Leistungszentrum Engineering Automation bringt das Technologie-netzwerk it’s OWL Demonstratoren und Live-Demos zur Hannover Messe, die zeigen, wie KI im Engineering den Alltag entlasten kann.
(Bild: Janosch Gruschczyk, Tommy Falkowski)

Im Zentrum des Messeauftritts des Technologienetzwerks it’s OWL steht das Leistungszentrum Engineering Automation. Dort entwickeln Partner aus Industrie und Forschung KI-gestützte Assistenzlösungen für typische Aufgaben in der Produktentwicklung. Die Idee ist einfach: Die Unterstützung soll dort stattfinden, wo Engineering-Teams ohnehin arbeiten, also in den Programmen, mit denen Anforderungen beschrieben, Modelle gepflegt und Informationen dokumentiert werden. So soll KI Routinearbeit abnehmen, Wissen schneller auffindbar machen und Entscheidungen im Engineering besser vorbereiten, bevor sie später teuer werden. „Viele Unternehmen probieren KI aus. Im Engineering zählt am Ende aber nur, ob sie die Arbeit wirklich erleichtert, sich in die bestehende Entwicklungsumgebung einfügt und verlässlich bleibt“, sagt Günter Korder, Geschäftsführer von it’s OWL. „Auf der Hannover Messe zeigen wir KI als Assistenz, die Routineaufgaben unterstützt und Teams dabei helfen soll, schneller zu tragfähigen Entscheidungen zu kommen.“   

Wenn ein Cobot bei der Einrichtung unterstützt

Wie KI konkret unterstützen kann, zeigt ein physischer Demonstrator zur Cobot-Konfiguration. Im Fokus steht die Frage, wie sich Konfigurationsschritte beschleunigen lassen, wenn Nutzeranweisungen, etwa über natürliche Sprache, mit Informationen aus dem Arbeitsbereich des Roboters kombiniert werden. Die KI trifft dabei keine finalen Entscheidungen. Sie unterstützt bei der Vorbereitung und führt durch die notwendigen Schritte. Die Ausführung bleibt an Freigaben gekoppelt, der Mensch behält die Kontrolle über relevante Schritte. So wird sichtbar, worum es bei Engineering Automation geht: weniger Parametrieraufwand, schnellere Inbetriebnahme und klarere Übergaben zwischen Entwicklung und Betrieb.

KI-Live-Demos: Von Anforderungen bis Varianten

Ergänzend zeigt it’s OWL Live-Demos zu KI-Copiloten im Engineering. Dazu gehört ein KI-gestütztes Requirements Management, das beim Strukturieren und Klären technischer Anforderungen unterstützt und Abstimmungsaufwände reduzieren kann. Außerdem zeigt it’s OWL, wie sich automatisierte Architekturvarianten in Systems-Engineering-Tools wie Cameo ableiten und vergleichen lassen, um Modellierungsarbeit zu beschleunigen.
Ebenfalls vorgestellt wird der Engineering Graph, ein Wissensnetz, das Entwicklungswissen über Anforderungen, Modelle, Dokumente und Entscheidungen hinweg kontextbezogen zugänglich macht. Ziel ist, Informationen schneller im Zusammenhang zu finden, statt lange nach dem ‚letzten Stand‘ zu suchen.

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Das Event für Konstruktions- und Entwicklungsleiter

Schraubtec Regionalmesse
(Bild: Bild: VCG)

Wollen Konstruktion und Entwicklung den Herausforderungen der Produktentwicklung im 21. Jahrhundert begegnen, sind neue Methoden und Tools gefragt. Wer dazu Lösungsansätze bietet, kann sich für einen Vortrag auf dem Konstruktionsleiter-Forum in Würzburg bewerben.
Die Veranstaltung will Leitern von Entwicklung und Konstruktion sowie ihren Teams praxisorientierte Lösungsansätze und -konzepte an die Hand geben.

Was KI in puncto Nachhaltigkeit leistet

  • Go-Pro-Zero verbindet Engineering mit  Kreislaufwirtschaft:
    Engineering wird nicht nur automatisiert und schneller, es muss auch nachhaltiger werden. Regulatorische Anforderungen nehmen zu, Materialien werden knapper, und Kreislaufwirtschaft wird zur strategischen Aufgabe. Das it’s OWL Projekt Go-Pro-Zero setzt genau dort an: Es unterstützt Unternehmen dabei, zirkuläre und ressourceneffiziente Produkte zu entwickeln, damit Nachhaltigkeit früh in Entwicklungsentscheidungen einfließen kann. Denn neben Geschwindigkeit und Konsistenz im Engineering rückt auch die Frage in den Vordergrund, wie sich ökologische Auswirkungen bereits während der Entwicklung bewerten lassen. Um dieses Prinzip anschaulich zu machen, zeigt it’s OWL zusätzlich ein Exponat aus dem Forschungsumfeld. 
  • Scheinwerfer macht frühe Nachhaltigkeitsbewertung greifbar: 
    Aus dem Forschungsprojekt Nalyses zeigt it’s OWL einen prototypischen Scheinwerfer, der reparierbar und sortenrein recyclingfähig ist. Ergänzend kommt ein digitaler „grüner Zwilling“ zum Einsatz, der Entwicklungsdaten mit Methoden der Lebenszyklusanalyse verbindet. So lassen sich ökologische Auswirkungen bereits in frühen Entwicklungsphasen vergleichbar machen und Nachhaltigkeit als messbare Entscheidungsgröße in der Produktentwicklung verankern.

it’s OWL auf der Hannover Messe 2026: NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 13, Stand C14

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