Kettenfördersystem

Kettenfördersystem bewegt Werkstückträger fast wie von Geisterhand

Seite: 2/4

Anbieter zum Thema

Jürgen Groß, Leiter Konstruktion bei Weckerle in Weilheim, nennt deren Vorzüge: „Anwender können sich die vollautomatische Produktionsanlage wunschgemäß zusammenstellen lassen. Hierfür bieten wir alle Arbeitsstationen als Module an, so dass die Anlage nach Belieben konzipiert und verändert werden kann. Highlight der Anlage ist die Gießmaschine, deren 360 Gießformen kundenspezifisch ausgeführt werden können.“ Die Gesamtanlage ist mit bis zu 20 Rexroth-Servoantrieben ausgestattet. Diese steuern die Hübe der Dosierkolben und die Tauchhübe, die getakteten Bandantriebe sowie, geregelt über das Drehmoment, die Schrauber. Neben hoher Positioniergenauigkeit und Dynamik haben die Servoantriebe zudem den Vorteil, dass aufgrund der eingesetzten Absolutwertgeber kein neues Referenzieren notwendig ist. So kann die Maschine, z.B. auch nach einem Stromausfall, direkt wieder gestartet werden, was eine deutliche Zeitersparnis bedeutet.

Kettenförderer verbindet die Stationen schnell und sicher

Das Bearbeitungsspektrum einer kompletten Linie reicht von der Bereitstellung und exakten Dosierung der Rezeptur sowie der Zuführung der Lippenstiftmechaniken und -kappen über das Beflammen der Formstifte für einen gleichmäßigen, schönen Glanz des Lippenstifts bis hin zum Beschriften, Kodieren, Prüfen und schließlich dem Aufsetzen der Kappe. Die einzelnen Stationen werden anhand des Rexroth-Kettenfördersystems VarioFlow miteinander verbunden.

Der Name ist Programm, denn VarioFlow sorgt als Kettenfördersystem für einen variablen Durchfluss der zu transportierenden Produkte. Vor allem bei hohen Hygieneansprüchen, engem Raum und schnellem Transfer, wie es bei der vollautomatischen Produktionsanlage von Weckerle der Fall ist, beweist das Kettenfördersystem seine Leistungsfähigkeit. Das flexible VarioFlow bewegt sich mit einer Fördergeschwindigkeit von 25 Metern pro Minute und zeichnet sich durch Einsparen von Energie, Kosten und Platz aus. Vertieft eingebaut und damit von außen kaum sichtbar, bewegt es die Werkstückträger, die sogenannten Pucks, zwischen den Arbeitsstationen der Produktionsanlage MM 360 nahezu wie von Geisterhand.

(ID:26087110)