Kardanwelle Kardanwelle aus nachwachsenden Rohstoffen
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt stellt die IFA Rotorion mit ihrem Ökologie-Projekt „bioprop“ eine Weltneuheit vor: die erste Kardanwelle aus nachwachsenden Rohstoffen.
Anbieter zum Thema

Mit der Kardanwelle aus nachwachsendem Rohstoff hat der Anbieter von Composites im Automobil-Zulieferbereich einen bahnbrechenden Lösungsansatz für die aktuelle Recycling-Problematik bei herkömmlichen Faserverbundstoffen wie kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) entwickelt. Hanf ist die Basis des Prepreg-Wickelrohres. Das Öko-Produkt kann im Gegensatz zu CFK- und GFK-Produkten später CO2-neutral verbrannt oder als Kurzfaserverstärkung einem weiteren Produktzyklus zugeführt werden.
„Das ist entscheidend und natürlich sehr gut für unsere Umwelt. Mit der bioprop müssen aber auch keine Abstriche bei der Festigkeit gemacht werden. Selbst drehmomentstarke Fahrzeuge können problemlos mit unserer bioprop angetrieben werden“, erklärt Oliver Schimpf, Geschäftsführer der IFA-Technologies GmbH.
Mit dem Produkt gibt die IFA Rotorion einen innovativen Impuls für den ökologischen Einsatz von Faserverbund im Automobilbau. Um die „bioprop“ in der Serie einzusetzen, bedarf es eines weiteren ökologischen Umdenkens.
Die „bioprop“ erfüllt die Ansprüche an den Hightech-Leichtbau der IFA Rotorion. Die Öko-Kardanwelle ist mit knapp 8 Kilogramm Gewicht nur etwa 20 Prozent schwerer als eine vergleichbare Welle aus Kohlefaserverbundstoff, aber noch 30 Prozent leichter als eine Standardwelle aus Stahl. Der „bioprop“ gelingt das auch durch die für den Leichtbau entscheidende Funktionsintegration. Denn auf ein Mittelgelenk wird bei der einteiligen Welle verzichtet. (ud)
(ID:28954650)