Rastbolzen

Kaltumformungs-Prozess spart 75 % Material ein

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Bolzen wurde ohne spanenden Arbeitsgang erzeugt

Der Automobilhersteller hat bei diesem Projekt nach Einsparpotenzialen gesucht, um die Produktivität zu steigern. Dabei sollten die hohen Qualitäts- und Logistikforderungen eingehalten werden. Vor allem sollte die Funktionalität dieser Verbindungslösung beibehalten werden. Für die Ejot Anwendungsingenieure galt es als besondere Herausforderung, den Hinterschnitt für die Rastfunktion zu realisieren. Aus wirtschaftlichen Gründen sollte dieser Bolzen ohne einen zusätzlichen, kostenintensiven spanenden Arbeitsgang erzeugt werden. Bei der Projektrealisierung wurde eine komplexe Werkzeuggestaltung eingesetzt, die es ermöglicht, kaltformtechnisch Hinterschnitte zu erzeugen. Durch diese Art der Werkzeugtechnologie konnten sowohl die Kosten reduziert als auch Material eingespart werden. Kosten - da durch die eingesetzte Technologie nachgeschaltete, spanende Arbeitsgänge entfielen. Material - da durch die Umstellung vom Drehteil auf das Kaltformteil 75 Prozent des ursprünglichen Materialeinsatzes eingespart werden konnte.

Kaltmassiv-Umformung erfordert Umdenken in der Werkstückgestaltung

Ein positiver „Nebeneffekt“ dieser Umstellung war, dass die hohen Standzeiten der Umformwerkzeuge und die daraus resultierenden, geringeren Verschleißkosten einen flacheren Anstieg der Kostenkurve gegenüber alternativen Fertigungsverfahren bewirkten. Allerdings erfordert dieses Verfahren der Kaltmassiv-Umformung ein Umdenken in der Werkstückgestaltung und den Toleranzen. Dabei stehen den Konstrukteuren und Entwicklern in jeder Phase des Projektes sowohl die Ejot Anwendungsingenieure vor Ort als auch die Ejoform Produktspezialisten zur technischen Unterstützung zur Verfügung. In gemeinsamen Gesprächen mit dem Kunden werden dabei die individuellen Gegebenheiten analysiert, um die vielfältigen Potenziale für Kosteneinsparungen zu erkennen, zu bewerten und umzusetzen.

(ID:348475)