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Zusätzlich wird der Stecker mit jeder 25-mm-Baugruppe ausgeliefert, so dass der Anwender diesen nicht mehr separat bestellen muss. Logistik und Ersatzteilhaltung vereinfachen sich damit erheblich.
Intelligentes Produktdesign
Bei gleichem Baugruppentypus, z.B. einer 16- oder 32-kanaligen Digitaleingabebaugruppe, sind Pinning und Verdrahtung bei der 25 mm-Variante und bei den 35 mm-Baugruppen identisch. Damit kann der Anwender immer die gleichen Schaltschrankmakros und Verdrahtungspläne verwenden. Er kann sich noch im Nachhinein entscheiden, ob er eine Baugruppe mit Diagnose und erhöhter Funktionalität einsetzen möchte oder eine einfache, preiswerte, ohne Diagnose.
Beim Design der 25-mm-Baugruppen legten die Entwickler der Siemens AG viel Wert darauf, dass in der Praxis bewährte Features weiterhin beibehalten werden. So soll sich der Anwender schnell mit den neuen Baugruppen zurechtfinden. Außer der Baubreite gibt es in der Nutzung praktisch keine Unterschiede zu den 35 mm-Baugruppen. Einige dieser Features zur einfachen Verdrahtung trotz miniaturisierter Baugröße werden im Detail beschrieben:
Vorverdrahtungsstellung erlaubt einfache, übersichtliche Verdrahtung
Um den Elektriker bei der Verdrahtung zu unterstützen, verfügen alle Baugruppen über eine sogenannte Vorverdrahtungsstellung. In dieser Stellung ragt der Frontstecker ca. 10 mm aus der Baugruppe heraus, so dass die Klemmen gut sichtbar und zugänglich sind. Die Push-in-Klemmentechnik erlaubt nun eine werkzeuglose Verdrahtung, sofern massive Adern oder welche mit Aderendhülse bzw. ultraschallverschweißten Adern verwendet werden. Zudem unterstützt ein auf der Innenseite der Frontklappe aufgedruckter Verdrahtungsplan. So benötigt der Elektriker neben seinem Schaltplan keine weiteren Unterlagen. Dieses Feature ist auch dann hilfreich, wenn z.B. im laufenden Betrieb Änderungen vorgenommen oder Anlagenfehler korrigiert werden müssen.
Zuverlässige Kontaktierung aufgrund integrierter Hilfsmittel
Nachdem der Frontstecker fertig verdrahtet ist, bringt ihn der Anwender in seine Endstellung. Erst jetzt wird der galvanische Kontakt zwischen der Baugruppe und den Prozesssignalen hergestellt. Um eine zuverlässige Kontaktierung zu gewährleisten, befinden sich am unteren Stecker links und rechts „Rastnasen“. Hebt man den Stecker an, so fangen sich diese in einer, in die Baugruppe eingearbeiteten Nut. Der Stecker gelangt so fast automatisch in seine Endposition. Nur ein leichter Druck nach hinten genügt, damit er zuverlässig in seiner Endposition auf der Baugruppe einrastet. Sollte in der Hektik eines Anlagenstillstands der Stecker versehentlich nicht ganz in seine Endposition gebracht werden, so verfügt das System über einen weiteren Sicherungsmechanismus, der eine zuverlässige Kontaktierung herstellt.
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