Sensorik

Internetfähige Sensoren auf Asphalt melden freie Parkplätze

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Fortgeschrittenes Energiemanagement

Weiterer Vorteil der neuen Entwicklung: Sind die Sensoren einmal auf dem Erdboden angebracht, können sie mehrere Jahre dort bleiben. Ein aufwändiger Wechsel von Batterien oder gar der Austausch der Sensoren ist nicht notwendig. Die Energieversorgung hält so lange, weil die Sensoren für die Datenübertragung extrem wenig Energie benötigen und über ein fortschrittliches System zum Energiemanagement verfügen. Eine aufwendige und störanfällige Verkabelung entfällt. „Das vernetzte Parken zeigt, wie Bosch die vernetzte Welt aktiv gestalten wird. Sensoren, Software und Services, das sind unsere ‚3S‘ im Vernetzungsgeschäft. Mit den Sensoren erfassen wir die Umwelt, mit Software setzen wir die Informationen in nutzbare Daten um, und der so entstehende Service bietet den Anwendern einen konkreten Nutzen“, erklärt Hoheisel.

Mit einer ebenfalls von Bosch entwickelten Lösung erkennen Autos Parkplätze im Vorbeifahren. „Viele Autos besitzen heute eine Einparkhilfe und sind deshalb bereits mit Ultraschall-Sensoren von Bosch ausgestattet“, erklärt Nicodemus. „Diese Sensoren erkennen bereits im Vorbeifahren am Straßenrand Lücken zwischen den dort geparkten Fahrzeugen. Weil immer mehr Autos auch online sind, lässt sich diese Information schnell an eine Datenbank übertragen.“ Dort entsteht in der Kombination mit einer digitalen Straßenkarte eine Karte, die aktuell freie Parkplätze anzeigt. Je mehr Autos an diesem System teilnehmen, umso detaillierter und aktueller ist die Karte. (jv)

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