Metallurgie Internationales Forscherteam entwickelt superharte Titanlegierung
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Chinesische, amerikanische und österreichische Wissenschaftler haben gemeinsam eine neue 3D-Titanlegierung entwickelt, die härter als sämtliche bisher bekannten Materialien sein soll. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) spricht von einem „signifikanten Durchbruch“ auf dem Gebiet der Materialwissenschaften.
Mithilfe einer neuen Methode der additiven Fertigung sei es chinesischen, amerikanischen und österreichischen Forschern gelungen, eine Titanium-Aluminium-Vanadium-Legierung (Ti-6Al-4V) herzustellen, die kaum noch Mikro-Gasporen enthält, berichten die Wissenschaftler in einem Aufsatz. Diese winzigen Poren oder „microvoids“ entstehen im bisher üblichen 3D-Druck, wenn die Laser mit ihren hohen Temperaturen die Metalle nicht nur verflüssigen, sondern teilweise auch verdampfen. Die neue 3D-Titanlegierung soll härter als sämtliche bisher bekannten Materialien sein.
Gasporen wirken wie Sollbruchstellen und sind verantwortlich für die relativ schlechte Ermüdungsresistenz von Werkstoffen, die im 3D-Druck gefertigt werden, besonders wenn sie zyklischen Belastungen ausgesetzt sind. Das hat bislang den Einsatz der additiven Fertigung in bestimmten Industrien mit hohen Anforderungen an die Verlässlichkeit des Materials eingeschränkt, etwa in der Raum- und Luftfahrt.
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