Batterietechnik Innovationlab setzt auf neuartige Batteriedrucktechnik von Evonik

Quelle: Pressemitteilung

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Innovationlab, Experte für gedruckte, organische Elektronik von der Entwicklung bis zur Produktion, hat den Prozess für druckbare Batterien von Evonik erworben. Hier mehr dazu...

Wie man Batterien drucken kann, weiß Evonik. Diese Alternative zur Batterieherstellung hat Innovationlab jetzt davon überzeugt, sich das komplette Evonik-Know-how dafür ins Haus zu holen. Die gedruckten Batterien tragen den Namen Taettooz (nicht dudenkonform „TAeTTOOz“ geschrieben).(Bild:  Evonik)
Wie man Batterien drucken kann, weiß Evonik. Diese Alternative zur Batterieherstellung hat Innovationlab jetzt davon überzeugt, sich das komplette Evonik-Know-how dafür ins Haus zu holen. Die gedruckten Batterien tragen den Namen Taettooz (nicht dudenkonform „TAeTTOOz“ geschrieben).
(Bild: Evonik)

Das Verfahren, um das es genau geht, heißt Taettooz. Innovationlab und Evonik haben es übrigens gemeinsam industriefähig gemacht. Es basiert auf redox-aktiven Kunststoffen und sei die erste Herstellungsmethode für Batterien dieser Art. Es können so wiederaufladbare Festkörperbatterien in industriellem Maßstab einfach gedruckt werden. Die gedruckten Batterien brauchen kein flüssigen Elektrolyte.

Die Endprodukte werden als hauchdünn beschrieben. Der Vorteil: gedruckte Batterien dieser Art sind wesentlich flexibler, sicherer und umweltfreundlicher als herkömmliche Batterien auf Metallbasis. Zu den typischen Anwendungen gehören günstige IoT-Sensor-Etiketten für die Verpackungs- und Lagerverwaltung, drahtlose industrielle Sensoren und netzunabhängige Beschilderungen, wie die Experten aufzählen. In der Praxis ist das Verfahren auch schon angekommen. Und zwar zur Herstellung organischer Solarzellen (OPV)

Gedruckte Batterien gehen in die Serienproduktion

Das Projekt habe jetzt eine Phase erreicht, bei der Evonik die Taettooz-Technologie an Innovationlab abgibt, damit sie in die Serienproduktion überführt werden kann. Die, wie es weiter heißt, starke Marktposition und der Full-Service werden dazu führen, dass Innovationlab schon bald maßgeschneiderte Batteriesysteme der gedruckten Art anbieten kann.

Die Batterie wird während der Produktion nicht aufgeladen, betonen die Partner, und sie kann ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen auf Standarddruckmaschinen hergestellt werden. Weil die Batterie vor dem ersten Aufladen keine Spannung trage, seien Folgeprozesse wie das Bestücken von Bauteilen möglich, ohne befürchten zu müssen, dass die Bauteile dabei durch Überspannung beschädigt werden könnten.

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