Additive Fertigung
In Rekordgeschwindigkeit zum 3D-gedruckten Teil

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork* 3 min Lesedauer

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3D-Druck ohne lästiges Warten – das verspricht eine neue Methode, die chinesische Wissenschaftler gerade entwickelt haben: Sie nutzen Hologramme und ein schnell rotierendes Periskop, um flüssige Werkstoffe in Rekordzeit mit Lichtstrahlen zu verfestigen.

Das neue additive Verfahren aus China funktioniert wie ein Projektor: Holografische Lichtfelder werden in einem transparenten Behälter in dafür empfindliches Harz projiziert. (Bild:  © Nenone – stock.adobe.com/KI-generiert)
Das neue additive Verfahren aus China funktioniert wie ein Projektor: Holografische Lichtfelder werden in einem transparenten Behälter in dafür empfindliches Harz projiziert.
(Bild: © Nenone – stock.adobe.com/KI-generiert)

Viele heute eingesetzte 3D-Druckverfahren arbeiten mechanisch mit bewegten Druckköpfen oder Laserstrahlen. Sie bauen Objekte Schicht für Schicht auf, wie ein geduldiger Maurer. Das dauert.
Das neue Verfahren aus China funktioniert dagegen eher wie ein Projektor. Holographische Lichtfelder werden in einem transparenten Behälter in dafür empfindliches Harz projiziert. So lassen sich dreidimensionale Objekte in Millimetergröße in Rekordzeit verfestigen.
Das Team der Pekinger Tsinghua-Universität, geleitet von Dai Qionghai von der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften, nennt sein Verfahren „Digital Incoherent Synthesis of Holographic Light Fields“ (DISH). Sie haben es am 11. Februar in einem Aufsatz im Wissenschaftsjournal Nature beschrieben. 

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