Karbonfasern
Immer mehr „schwarzes Gold“ aus Shanghai

Von Henrik Bork

Anbieter zum Thema

Chinas erste Fertigungsanlage für Large-Tow-Karbonfasern ist fertig. Das Unternehmen dahinter ist eines der wenigen weltweit, das die komplexe Technologie für die Herstellung dieses Werkstoffes beherrscht. Und das, obwohl die Nachfrage immer weiter steigt.

In den kommenden Jahren werden mehrere Schlüsselindustrien in China, für die Hochleistungs-Karbonfasern benötigt werden, aller Voraussicht nach weiter stark wachen. (Bild:  prakasitlalao - stock.adobe.com)
In den kommenden Jahren werden mehrere Schlüsselindustrien in China, für die Hochleistungs-Karbonfasern benötigt werden, aller Voraussicht nach weiter stark wachen.
(Bild: prakasitlalao - stock.adobe.com)

Ein chinesischer Staatsbetrieb hat die erste kommerzielle Charge von Large-Tow-Karbonfasern produziert. Wie der chinesische Chemieriese Sinopec (auch als “SPC” abgekürzt, für „China Petroleum & Chemical Corporation“) kürzlich in einer Presseerklärung mitteilte, habe seine erste Produktionslinie mit der Herstellung des Precursor-Materials PAN (Polyacrylnitril) und von Large-Tow-Kohlenstofffasern begonnen.

490 Millionen Euro in Fertigungsanlage investiert

Damit ist SPC das erste Unternehmen in China und überhaupt erst eines von wenigen weltweit, dass die komplexe Technologie für die Herstellung dieses Werkstoffes beherrscht. Der Konzern hat für dieses Projekt in Shanghai 3,5 Milliarden Yuan (rund 490 Millionen Euro nach jetzigem Umtauschkurs) investiert.