Produktoptimierung
Ideen generieren und einfach bewerten

Ein Gastbeitrag von Bernd Haussmann 5 min Lesedauer

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Early Value Ideation ist eine Methode, die in den frühen Phasen der Produktentwicklung eingesetzt wird, um Ideen mit klarem Mehrwert zu generieren. Unser Autor erklärt die Hintergründe und zeigt die Vorteile der Methode auf.

Mit der Methode EVI behalten Anwender die volle Kontrolle über den Produktentstehungsprozess – mit allen Ideen, Potenzialen und Risiken.(Bild:  Ashi - stock.adobe.com / KI-generiert)
Mit der Methode EVI behalten Anwender die volle Kontrolle über den Produktentstehungsprozess – mit allen Ideen, Potenzialen und Risiken.
(Bild: Ashi - stock.adobe.com / KI-generiert)

Jeder in der Produktentwicklung kennt die Situation: Kaum sind die Tests abgeschlossen, die Zeichnungen freigegeben, die Werkzeuge bestellt – das Produkt also freigegeben – kommen plötzlich die Vorschläge und Ideen oder gar Blocking Points aus den operativen Bereichen. Zum Teil sind gute Ideen dabei oder im schlechtesten Fall Hindernisse, die kurzfristig aus dem Weg geräumt werden müssen.

Und da wären noch die Kosten, ein Faktor, der in der Hektik der „Time to market“-getriebenen Projektwelt leider oft aus den Augen gerät. Selbst wenn sich die plötzliche Ideenwut in Grenzen hält, kommt das Controlling um die Ecke und kündigt an, dass die Kosten um X Prozent zu hoch sind, und eine rasche Kostenreduktion eingeplant werden soll, um die mittel- und langfristigen Ziele zu erreichen. Warum das alles? Was ist geschehen auf dem Weg zum neuen Produkt – beziehungsweise was ist nicht geschehen?