Hydraulikzylinder Hydraulikzylinder für tiefe Temperaturen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Für extreme klimatische Bedingungen hat Hoven Hydraulik Zylinder und Komponenten entwickelt, die auch bei Temperaturen bis zu -50 °C zuverlässig arbeiten.

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Tieftemperaturzylinder (Bild: Hoven Hydraulik)
Tieftemperaturzylinder (Bild: Hoven Hydraulik)

Mit dem langjährigen ingenieurtechnischen Know-how im Bau von Hydraulikkomponenten hat Hoven Hydraulik Konstruktion und Materialien der Zylinder dahingehend überarbeitet, dass auch unter den schwierigen klimatischen Bedingungen teure Reparaturen und Wartungsarbeiten weitestgehend vermieden werden. Kolben und Gehäuse dieser Zylinder werden auch bei großer Kälte nicht spröde. Sie sind aus speziellen, bei Bedarf auch nichtrostenden Stählen mit einer besonders hohen Kerbschlagzähigkeit gefertigt. Die Stähle entsprechen der Werkstoffnorm für Druckbehälter gemäß AD 2000-Merkblatt W10 für tiefe Temperaturen. Abnahmeprüfzeugnisse nach DIN EN 10204/3.1 belegen die mechanisch-technologische Eignung aller Materialien. Da der Fließpunkt herkömmlicher Hydraulikflüssigkeiten bei großer Kälte unterschritten wird, setzt Hoven Hydraulik auf Tieftemperaturöle. Die ausgewählten Additive ermöglichen einen sehr hohen Viskositätsindex. Auch die Dichtungen aus Spezial-Elastomeren sind an die extreme Kälte angepasst. Sie bleiben über den gesamten Temperaturbereich flexibel genug, um Undichtigkeiten dauerhaft zu vermeiden. Hydraulikleitungen, Anschlüsse und sogar Schrauben sind ebenfalls konstruktiv angepasst und aus entsprechenden Materialien gefertigt. Hoven Hydraulik liefert die Zylinder in allen Abmessungen und Druckbereichen, für jeden Anwendungsfall individuell ausgelegt. Kann trotz der arktischen Umgebungsbedingungen Explosionsgefahr auftreten, bieten die Hydraulikspezialisten die Tieftemperaturzylinder auch mit einer ATEX-Zertifizierung an. (qui)

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