Kleben Hochleistungs-Klebeband haftet da, wo sonst nichts hält

Redakteur: Brigitte Michel

Ein großer Vorteil beim Verbinden mit dem 3M VHB Klebeband 4952 liegt in den vielfältigen Möglichkeiten für moderne Konstruktionen mit Materialien, die bisher nur durch mechanische Verbindungen befestigt werden konnten.

Anbieter zum Thema

(Bild: 3M)

Das Kleben hat neben traditionellen Verbindungstechniken, wie Schweißen, Schrauben und Nieten, Einzug in industrielle Fertigungsprozesse gefunden. Mit dem VHB Klebeband 4952 bietet 3M eine Lösung für Verbindungen auf niederenergetischen Oberflächen an.

Wo konventionelle Klebebänder an ihre Grenzen stoßen, schaffen VHB Klebebänder dauerhafte Verbindungen auch auf Materialien wie PE, PP und anderen schwierig zu verklebenden Kunststoffen. Durch seinen funktionalen Acrylat-Klebstoff ist das Klebeband besonders für Klebungen auf Flächen mit einer extrem niedrigen Oberflächenspannung geeignet. Beim Aufeinandertreffen von Klebstoff und einer niederenergetischen Oberfläche stellen sich die notwendigen Wechselwirkungen ein, die dem Klebstoff zu einer starken Anhaftung verhelfen.

Niederenergetische Oberflächen

Die wichtigste Voraussetzung beim Fügen oder Kleben moderner Oberflächen ist das Wissen um ihre Oberflächenenergie. Diese wird meist über spezielle Tinten gemessen. Sind vom Hersteller oder Lieferanten von Kunststoffen keine Informationen dazu erhältlich, so kann ein Test mit Wassertropfen aufschlussreich sein. Ist eine Oberfläche niederenergetisch wie etwa bei PTFE oder PE, dann zieht sich der Tropfen zusammen. Selbst bei guter vorheriger Reinigung entsteht kein konstanter Film. Verläuft der Film, so ist von einer hochenergetischen Oberfläche auszugehen. Zum Vergleich: Polytetrafluorethylen (PTFE) besitzt eine Oberflächenenergie von nur 18 mN/m. Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) liegen bei etwa 30 mN/m bis 32 mN/m, während sich bei Metallen Werte zwischen 1000 mN/m und 5000 mN/m ergeben.

(ID:39849270)