Stirnverzahnung Hirth-Stirnverzahnung: Seit über 100 Jahren formschlüssig verbinden

Das Anfang des 20. Jahrhunderts von Albert Hirth entwickelte Patent einer formschlüssigen Verbindung von Wellen und Rädern hat bis heute nichts an Bedeutung verloren. Voith hat das Patent vor über 50 Jahren übernommen und fertigt die bewährte Hirth-Stirnverzahnung mit bis zu 1600 mm Durchmesser und 720 Zähnen.

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Das Bild zeigt eine Voith-Hirth-Stirnverzahnung als Verbindung von Welle und Laufrad.
Das Bild zeigt eine Voith-Hirth-Stirnverzahnung als Verbindung von Welle und Laufrad.
(Bild: Voith)

Von der Unterstützung bei Konstruktion und Auslegung bis hin zur Beibehaltung des ursprünglichen Wuchtzustands auch bei mehrmaliger Demontage profitieren Betreiber über den gesamten Lebenszyklus von der Voith-Lösung. Vor über 50 Jahren hat das Unternehmen das Patent einer formschlüssigen Verbindung von Wellen und Rädern von Albert Hirth übernommen, die an verschiedenen Stellen von Gasturbinen und Turbokompressoren zum Einsatz kommt.

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Gasturbinen und Turbokompressoren sind enormen Beanspruchungen ausgesetzt; sie müssen trotz hohen Drucks und extremer Temperaturunterschiede höchste Zuverlässigkeit gewährleisten. Hirth-Stirnverzahnungen von Voith dienen dort an verschiedenen Schlüsselstellen, beispielsweise zwischen Gasturbinenscheiben oder als Verbindung von Laufrad und Ritzelwelle. Sie sollen eine hohe Plan- sowie Rundlaufgenauigkeit sichern und durch ihre exakte, reproduzierbare Zentrierung die Lager entlasten. Im Vergleich zu kraftschlüssigen Flanschverbindungen reduzieren sie zusätzlich auch die rotierende Masse.

Auch im Verband ein sichere Lösung

Im Antriebsstrang von Kühlmittelpumpen müssen Wellen und anliegende Dichtungen regelmäßig gewartet werden. Dazu bieten Hirth-Stirnverzahnungen die Möglichkeit, mehrere Wellensegmente zu bis zu fünf Meter langen Verbänden zusammenzuschließen. Die kleinen Segmente sind nicht nur deutlich günstiger zu fertigen, sondern können auch innerhalb kürzester Zeit montiert oder einzeln ausgebaut werden. Hirth-Verzahnungen sollen auch in Verbänden eine Rundlaufungenauigkeit von unter 0,05 mm sicherstellen und selbst nach mehrmaliger Demontage den ursprünglichen Wuchtzustand beibehalten.

So setzen führende Hersteller von Gasturbinen, Turbokompressoren oder Turbogebläsen auf die Sicherheit und Wiederholgenauigkeit der Hirth-Stirnverzahnungen von Voith. (sh)

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