Leichtbau Henkel eröffnet Komposit-Testcenter in Heidelberg
In Heidelberg hat der Klebstoffhersteller Henkel jetzt das Composite Lab für den Leichtbau in der Automobilindustrie eröffnet. In der Testeinrichtung sollen Anwender Kompositbauteile entwickeln und testen können.
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Das neu eröffnete Composite Lab von Henkel in Heidelberg ist eine Testeinrichtung nach neuestem Stand der Technik. Hier können Henkel-Kunden aus der Automobilindustrie gemeinsam mit Experten Kompositbauteile entwickeln und testen und die besten Bedingungen für den Produktionsprozess ermitteln, um ihre Konzepte umzusetzen.
Jubiläum
Meilensteine der Klebstoffindustrie
Das Unternehmen versucht, seine Kunden entlang der gesamten Produktentwicklung in der Fahrzeugkonstruktion zu begleiten. Dabei arbeitet das Unternehmen mit seinen Industriekunden zusammen, um integrierte Lösungen für Automobilhersteller und -zulieferer zu entwickeln, die besonders kosteneffizient und nachhaltig für die Serienfertigung sind. Die Produkte von Henkel sollen helfen, Fahrzeuge langlebiger und leichter zu machen und mehr Komfort, Festigkeit und Sicherheit zu verschaffen.
Rückblick: 1. Anwendertreff Leichtbau
Werkstoff, Form und Fertigung aufeinander abstimmen
Probeläufe mit Hochdruck-RTM-Anlage
Automobilhersteller und -zulieferer sind oft auf der Suche nach wirtschaftlichen Prozessen, die für die Produktion von mehr als 10.000 Kompositbauteilen im Jahr geeignet sind. Sie verlangen darüber hinaus passende und schnell härtende Harze für den Einsatz in kurzen Produktionszyklen. Anbieter mit eigenen Testanlagen, die nahezu Serienproduktionsbedingungen bieten, sind hier sehr wertvoll. Aus diesem Grund hat Henkel nun das Composite Lab eingerichtet, wo die Kunden Probeläufe mit einer Hochdruck-RTM-Anlage (Resin Transfer Molding) durchführen können. Die HP-RTM-Maschine umfasst eine 380-Tonnen-Presse und Injektionsanlagen für Polyurethan- und Epoxidmatrixharze sowie interne Trennmittel.
Sortiment für Kompositbauteile
Komposit-Matrixharze: Die Loctite-Max-Serie ist geeignet für Glas- und Kohlefasern, entwickelt für RTM-Prozesse. Das Sortiment umfasst auch Binder und Trennmittel für faserverstärkte Bauteile.
Komposit-Klebstoffe: Die Loctite-Serie ist gut geeignet, um Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen zu verkleben und montieren.
Prozess-Know-how und Fachkompetenz: Für RTM-Prozesse und die Simulation und Charakterisierung von Kompositmaterialien. (kj)
3D-Druck
Organisches Liegerad aus 3D-Drucker gefertigt
Elektroantrieb
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