3D Drucker

Hart-Weich-Bauteile im 3D-Druck für den Prüfstand

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Rasche Herstellung von Funktionsmodellen in einem Arbeitsgang

Die Anzahl der auf der Connex gefertigten Teile ist ständig gestiegen, weil das Team neue Möglichkeiten fand, um ihre Fähigkeiten optimal zu nutzen. Zahlenmäßig sind die auf der Connex erstellten Teile immer noch ein relativ kleiner Prozentsatz der 30.000 Teile, die jedes Jahr als Prototypen von JLR gefertigt werden, wobei ein Großteil von ihnen im Lasersinterverfahren hergestellt wird. Bei harzbasierten Bauteilen geht der Trend hin zum Connex-System, das inzwischen einen Anteil von über einem Drittel an der Produktion hat.

Aufgrund seiner Geschwindigkeit und der einfachen Nachbearbeitung wird die Connex interessanterweise häufig zur Herstellung fester Teile aus nur einem Material verwendet. Im Modus für mehrere Materialien wird sie für eine Vielzahl von Zwecken genutzt, wie u. a. für Design- und MMI- (Mensch-Maschinen-Schnittstelle) Konzepte wie Drehknöpfe, Schalter und Schlüsselanhänger.

Passgenauigkeits- und Funktionstests

Das Overmolding ist ebenfalls eine wichtige Funktion der Connex. Dabei werden zwei Materialien verwendet, die jedoch nicht gemischt werden, um beispielsweise eine Abdeckung mit Gummidichtung herzustellen. Nach der Reinigung lässt sich die Baugruppe dann sofort für Passgenauigkeits- und Funktionstests verwenden.

Zu anderen wichtigen Anwendungsbereichen der Connex zählen die Entwicklung von Türdichtungen und Dichtmanschetten, bei denen nur das flexible Material TangoBlackPlus zum Einsatz kommt, sowie seit kurzem auch die Herstellung von Teilen für die Funktionsprüfung.

In der Modellabteilung bei JLR werden die Funktionen und Fähigkeiten der Connex am stärksten genutzt. Denn über die Hälfte aller auf dem 3D-Drucker erstellten Modelle und Prototypen wandern gleich in das Designstudio und tragen zur Optimierung neuer Designvorschläge bei.

(qui)

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