Software Antriebstechnik Harmonische Bewegungen für Servoantriebe gestalten

Redakteur: Stefanie Michel

In der Kurven-, Servo- und Mechanismensoftware Optimus Motus steht ab sofort eine neue Methode zur Verfügung, harmonische Bewegungen für schnell laufende Kurven und Servoantriebe zu

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In der Kurven-, Servo- und Mechanismensoftware Optimus Motus steht ab sofort eine neue Methode zur Verfügung, harmonische Bewegungen für schnell laufende Kurven und Servoantriebe zu gestalten: Allgemeine Polynomsplines. Laut Anbieter ist der wesentliche Vorteil der Polynomsplines gegenüber den bisher verwendeten Verfahren zur Bewegungsgestaltung, dass automatisch weiche, Schwingungen vermeidende Bewegungen entstehen, die bis in hohe Ableitungen hinein stetig sind. So sind mit Polynomsplines in aller Regel höhere Taktzahlen und geringerer Verschleiß möglich als bei Verwendung der ruckfreien Bewegungsgesetze aus der VDI-Richtlinie 2143.

Die Handhabung der Polynomsplines ist in Optimus Motus einfach: Man definiert nur die gewünschten Stützpunkte – den Rest erledigt die Software automatisch. Dabei können für alle wichtigen Parameter der Stützpunkte Toleranzbereiche festgelegt werden, im Rahmen derer die Software von sich aus numerisch nach der bestmöglichen Wertekombination sucht: für den Zeitpunkt, zu dem der Stützpunkt erreicht wird, für die Wegkoordinate, für die Geschwindigkeit, für die Beschleunigung, für die Ruckfunktion und sogar für die Pingfunktion.

Ein spezieller Optimierungsalgorithmus sorgt dafür, daß Polynome mit möglichst niedrigem Grad verwendet werden. Das wirkt gegen das für höhergradige Polynome typische „Ausflippen“ bei ungünstigen Randbedingungen.

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