Kunststoff Gusspolyamid erhält neue DIN Bezeichnung

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Der Hightech-Kunststoff Lauramid aus dem Hause Handtmann Elteka erhält ein neues Werkstoffkurzzeichen.

Anbieter zum Thema

Gleiches Material, neue DIN-Bezeichnung: Der Hightech-Kunststoff Lauramid, aus dem diese Spindelkurve gefertigt ist, gehört nun zur Gruppe der PA 12 C
Gleiches Material, neue DIN-Bezeichnung: Der Hightech-Kunststoff Lauramid, aus dem diese Spindelkurve gefertigt ist, gehört nun zur Gruppe der PA 12 C
(Bild Handtmann Elteka)

Das bisher nach DIN mit PA 12 G bezeichnete Gusspolyamid heißt gemäß aktueller EU DIN EN 15860 nun PA 12 C. Dabei steht "C" für den englischen Begriff für Guss, nämlich "cast". Das Hochleistungs-Polyamid Lauramid spielt seine Vorteile gegenüber einfacheren, zum Beispiel spritzgegossenen Kunststoffen, unter anderem durch seine spezielle Herstellungsart aus. Lauramid wird drucklos in Formen gegossen und polymerisiert dort aus. Dadurch entstehen spannungsarme und insofern extrem maßhalte Halbzeuge und Fertigbauteile. Weiterer Vorteile des Gusses: In Lauramid-Bauteile können Metallteile wie beispielsweise Naben bereits bei der Herstellung unlösbar eingegossen und Bauteile endkonturnah hergestellt werden. (qui)

(ID:33896700)