Anlagenplanung G+R nutzt Autodesk Factory Design Suite zum Planen von komplexen „Green Tech“-Anlagen
Die G+R Technology Group ist Hersteller von Spezial- und Anlagenbaukonstruktionen Das Lösungspaket von Autodesk ermöglicht komplexe Planungsarbeiten für Produktionsstraßen in 3D inklusive Kollisionsprüfungen auf Fabrikebene. Es unterstützt die Konstruktionsspezialisten von G+R dabei, ihre umweltfreundlichen Anlagen und Technologien innerhalb kürzester Zeit weltweit in Bauvorhaben zu integrieren.
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Mit Innovationen kennt man sich bei der G+R Technology Group AG im oberpfälzischen Regenstauf bestens aus. Seit mehr als sieben Jahrzehnten entwickelt das Unternehmen anerkannte Produkte und setzt ihr Ingenieurs-Know-how mittlerweile in insgesamt vier Geschäftsbereichen ein: Green Tech, Polysilicon, Maschinen- und Spezialanlagenbau sowie bei modernsten Heiz- und Kühlsystemen.
Als einer der Pioniere in Europa, stellt sich das Unternehmen den Fragen zur Energieversorgung von morgen und wie Rohstoffe sowie Reststoffe und Abfälle zu annähernd 100 Prozent verwertet und hieraus gewonnene Energien effizienter genutzt werden können.
Das Wissen der Oberpfälzer zahlt sich für alle Menschen aus, denn die zertifizierten Anlagen von G+R tragen beispielsweise dazu bei, dass bereits heute jede dritte Kilowattstunde erneuerbaren Stroms in Deutschland aus Biomasse stammt. Auch bei Schlachtabfällen haben die Ingenieure bei G+R Spezialanlagen entwickelt, mit deren Hilfe organisches Material nahezu vollständig verwertet und zu neuer Energie umgewandelt werden können. Fette werden herausgefiltert, gesäubert und als Industriefette weiterverwendet.
G+R plant und liefert komplette Anlagen sowie alle hierfür notwendigen Einzelkomponenten. Dazu gehören die Rohwarenannahme und Aufbereitung (Sammelmulden, Zerkleinerungsmaschinen, Metallabscheidung, Spezialkolbenpumpen, Fördertechnik oder auch die Abwasserbehandlung) sowie modernste Apparate für den Sterilisationsprozess – individuell für die erforderlichen Sterilisationsbedingungen geplant und gefertigt.
Diese Spezialanlagen werden zunehmend international von Kanada, über Russland bis nach Japan vertrieben und vor Ort vorgabengerecht und passgenau gebaut. Der Bau dieser TKV-Anlagen bedarf etlicher Planungsschritte und einer engen Kooperation zwischen dem Kunden, dessen Architekten und Statikern, den Ingenieuren von G+R sowie den Monteuren vor Ort.
Just-in-time: Passgenaue digitale Anlagenplanung
Das Traditionsunternehmen bleibt seit Mitte der 1990er Jahre Autodesk und seinen Lösungen treu: Angefangen hatte alles mit AutoCAD Mechanical. Doch diese auf 2D basierende Konstruktionsanwendung reichte bald nicht mehr aus, um die dynamisch beanspruchten Bauteile wie Achsen, Pressen, Rotoren oder Wellen zu konstruieren und vor Auslieferung unter Betriebsbedingungen zu testen.
Seit 2006/2007 entschied man sich daher zusätzlich für Autodesk Inventor, einem speziellen 3D-CAD Produkt, das umfassende und flexible Lösungen bei der 3D-Konstruktion, Simulation, beim Werkzeug- und Formenbau sowie für die Konstruktionskommunikation bietet.
„Mit Inventor konnten wir fortan Einzelkomponenten zielgerichtet platzieren und dreidimensional abbilden, was die Handhabung erheblich vereinfachte und Zeit einsparte“, erläutert Martin Inderfurth, Ingenieur bei G+R und zuständig für den Bereich Planung und Entwicklung von Spezialanlagen, den früheren Produktwechsel.
„Allerdings sind wir zunehmend mit immer komplexer werdenden Aufgabenstellungen beauftragt worden, die leicht ein Auftragsvolumen im sechsstelligen Bereich erreichen. Streng kalkulierte Vorgaben und Lieferzeiten sind an der Tagesordnung. Da muss jeder Handgriff sitzen – von der Konstruktion der Anlage bis zur endgültigen Montage beim Kunden vor Ort.“ (Rund 50 Prozent Zeitersparnis dank Autodesk Factory Design Suite)
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