Anlagenplanung

G+R nutzt Autodesk Factory Design Suite zum Planen von komplexen „Green Tech“-Anlagen

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Rund 50 Prozent Zeitersparnis dank Autodesk Factory Design Suite

Obwohl die Produktentwicklungen von Autodesk sich seit Jahren gut mit den Anforderungen der Oberpfälzer deckten, war G+R auf neue Lösungen angewiesen: Die umfangreichen Baupläne benötigten ebenso große Rechenkapazitäten, sodass Autodesk Inventor bei G+R bald an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen schien.

Die CINTEG AG, Systemhaus und langjähriger Partner für Autodesk-Lösungen, empfahl Martin Inderfurth und seinen rund 40 Kollegen aus dem Konstruktionsbereich bei G+R daher die neue Autodesk Factory Design Suite 2012. In den Paketen stecken unter anderem altbekannte Komponenten wie AutoCAD Architecture und Mechanical, Inventor, Vault, Navisworks und Showcase, jedoch in unterschiedlichen Ausbaustufen.

Die Autodesk Factory Design Suite 2012 beginnt beim konzeptionellen 2D-Layout und der Optimierung für den Materialfluss. Anschließend können die Daten nahtlos auf eine dreidimensionale, visuelle Planung überführt werden. Aus einer Bibliothek positioniert und dimensioniert der Ingenieur Komponenten entsprechend des Platzbedarfs und fügt eigene oder fremde Konstruktionen ein.

Ist die Planung weiter fortgeschritten, unterstützt die Software die Zeichnungserstellung sowie die komplette Überprüfung, einschließlich Kollisionsanalysen auf Fabrikebene, mit „fly-“ und „walk-through“-Funktionen und einer 4D-Simulation des Bauablaufs, was eine effiziente Kommunikation mit Kunden und Partnern ermöglicht.

„Als meine Kollegen und ich die Factory Design Suite das erste Mal präsentiert bekamen, wussten wir, die wollen wir haben“, erinnert sich Inderfurth. Und weiter: „Mittlerweile konnten wir bei unseren Konstruktionen Zeiteinsparungen von rund 50 Prozent verzeichnen. Dies gibt uns mehr Raum für weitere Projektabwicklungen und die Bearbeitung individueller Kundenwünsche.“

Besonders begeistert sind Inderfurth und sein Team von der Option, komplette Probeläufe mit Einzelkomponenten vorab durchzuführen: „Neben den gewohnten Anwendungen wie Autodesk Inventor, bereichert beispielsweise nun auch die Kollisionsanalyse in Navisworks meinen Arbeitsalltag. Ich kann hiermit sehr schnell feststellen, ob die Kundenvorgaben mit meinen berechneten Komponenten übereinstimmen und nicht mit dem bestehenden Gebäude oder anderen Einzelkomponenten kollidieren. – Ein enorm wichtiger Faktor, der sich in unserem weltweiten Geschäft schnell bezahlt macht, da er Zeit, Nerven und Anpassungen vor Ort und somit letztlich Kosten auf ein Minimum reduziert.“

Der Umstieg ist leicht gemacht

In der Autodesk Factory Design Suite kommen Komponenten zum Einsatz, die untereinander kompatibel sind und über zahlreiche erprobte Schnittstellen zu diversen Fremdsystemen verfügen. Daher ist diese Lösung von Anfang an bestens auf den Datenaustausch mit CAD-Anwendungen externer Zulieferer vorbereitet. Das AutoCAD-Format DWG gilt als Industriestandard. Inventor - und damit auch die Factory Design Suite - unterstützt seit langem native Schnittstellen zu CAD-Systemen wie CATIA, Pro/E, SolidWorks und anderen.

Die Autodesk PDM-Lösung Vault ist ebenfalls integriert und Navisworks unterstützt Schnittstellen zu Daten weiterer Gewerke wie Gebäude, Stahlbau, Rohrleitungen, Lüftungs- und Klimatechnik oder Gelände. Diese Voraussetzungen und das bereits gesammelte Vorwissen durch die Nutzung einzelner Lösungen von Autodesk, ließen ein schnelles und umkomplizierte Upgrade zu.

„Der Wechsel auf die Factory Design Suite vollzog sich problemlos innerhalb von nur zwei Monaten. Parallel erhielten wir eine zusätzlich gebuchte Grundschulung und weitere technische Hilfestellungen durch CINTEG direkt vor Ort. Weitere Online-Tutorials werden wir für unsere Auszubildenden nutzen, um eine schnelle Einarbeitung in die Produkte zu gewährleisten“, so der Ingenieur.

„Autodesk hat seit Jahren unsere tägliche Arbeit wesentlich effizienter gestaltet und optimiert seine Lösungen ständig weiter. Aus diesem Grund möchten wir auch, dass die kommenden Konstrukteursgenerationen gleich zu Beginn ihrer Ausbildung an die Produkte von Autodesk herangeführt werden.

Die Factory Design Suite bietet hierfür die beste Gelegenheit. Sie lässt keine Wünsche offen und ermöglicht es uns unsere zukunftsweisenden Technologien von morgen bereits heute weltweit und vorgabengerecht umzusetzen. Aus diesen Gründen werden wir noch lange mit Autodesk-Lösungen arbeiten.“ (Autodesk auf der Achema 2012)

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