Gießbare Spezialkeramik für hohe Temperaturen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Technische Keramiken sind für den Schutz gegen hohe Temperaturen aufgrund ihrer thermischen Eigenschaften die idealen Werkstoffe. Je höher allerdings die erforderliche Passgenauigkeit

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Technische Keramiken sind für den Schutz gegen hohe Temperaturen aufgrund ihrer thermischen Eigenschaften die idealen Werkstoffe. Je höher allerdings die erforderliche Passgenauigkeit an das zu schützende Bauteil ist, umso schwieriger gestaltet sich die Verarbeitung. Kager bietet mit der Keramik vom Typ Ceramacast 645N deshalb eine Gießmasse an, mit der sich nicht nur Lücken problemlos füllen lassen. Hochtemperatursensoren, Gas- oder Wassermesser sowie eine Vielzahl elektrischer Komponenten halten im Keramikschutz aus Ceramacast 645N Temperaturen von bis zu 1650 °C stand. Ebenso wird der Flüssigkeramik-Werkstoff für große Pulvermetallurgieformen, Wärmebehandlungsbefestigungen, Isolationsanlagen und Induktionsspulen verwendet. Das weiße, überwiegend aus Siliziumoxid bestehende Pulver wird im richtigen Mischungsverhältnis mit Wasser zu einer gießbaren Keramikmasse. Nach dem Auftragen, zum Beispiel mit Hilfe einer Kunststoffspritze, muss das Material für mindestens acht Stunden aushärten. Auf zwei bis vier Stunden verkürzt sich die Aushärtezeit bei einer Wärmetrocknung bei 100 °C. Im Anschluss an die dreistündige Endaushärtung bei 120 °C sind die Bauteile fertig für ihren heißen Einsatz.

Kager Industrieprodukte

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