Additive Fertigung German Reprap gehört nun zu Arburg
Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath, Eigentümer von Arburg, haben die in Feldkirchen ansässige German Reprap GmbH, Hersteller von industriellen 3D-Systemen, übernommen.
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Arburg, Hersteller von Kunststoffspritzgießmaschinen, hat seit 2013 mit dem Markteintritt des Arburg Freeformers Anlagen zur additiven Fertigung im Portfolio. Die Gesellschafter und Eigentümer von Arburg, Hehl und Keinath, haben nun mit der Übernahme der German Reprap GmbH ihre Angebotspalette in der additven Fertigung erweitert.
Die technologischen Anknüpfungspunkte liegen auf der Hand: Der Freefromer von Arburg funktioniert mit Tropfenaustrag und Standardgranulat für individuelle Anwendungen, der German Reprap X500pro mit Strangaustrag von Filament für industrielle Standardanwendungen. Weitere Entwicklungen werden die Verarbeitung von Flüssigkunststoffen (z. B. LSR) sein.
German Reprap bleibt eigenständig
German Reprap wird nach dem Willen der neuen Gesellschafter als eigenständiges Start-up-Unternehmen am Standort Feldkirchen weitergeführt. Für die 23 Mitarbeitenden der German Reprap ergeben sich aus dem Inhaberwechsel keine operativen Veränderungen. Gründer und Geschäftsführer Florian Bautz wird weiterhin in gewohnter Art und Weise die Geschäfte führen. Die Aufgabenbereiche Vertrieb, Anwendungstechnik, Produktion und Administration führt German Reprap eigenständig weiter. Arburg wird im Weiteren German Reprap mit seinen breit gefächerten Ressourcen auf Anfrage und in engem Kontakt unterstützen.
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