Baujobvorbereitung und Simulation 3D-Druck-Software hilft Stütztstrukturen zu verringern

Quelle: Pressemitteilung AMSIS 2 min Lesedauer

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Die Baujobvorbereitungs- und Simulations-Software Genesis von Amsis unterstützt Anwender entlang der gesamten Prozesskette der Baujobvorbereitung für das Laserschmelzen. Genesis 4 identifiziert und reduziert nun automatisch überhitzte Zonen eines Bauteils um Stützstrukturen zu verringern.

Schnelle thermische Simulation zur automatischen Erkennung überhitzter Zonen eines Schaufelrads (100x100x13 mm) aus Ti64. Rote Bereiche stellen ein erhöhtes Risiko für ein Überhitzen dar.(Bild:  AMSIS GmbH)
Schnelle thermische Simulation zur automatischen Erkennung überhitzter Zonen eines Schaufelrads (100x100x13 mm) aus Ti64. Rote Bereiche stellen ein erhöhtes Risiko für ein Überhitzen dar.
(Bild: AMSIS GmbH)

Die schnelle thermische Simulation ermöglicht – innerhalb von Sekunden bei kleinen Bauteilen und bis zu wenigen Minuten bei großen Bauteilen – eine genaue Identifikation von überhitzten Zonen eines Bauteils und eine quantifizierte Darstellung der Überhitzungsintensität (Kritikalität). Wie Amsis mitteilt, wird auf Basis der berechneten Überhitzungsintensität eine gezielte Reduzierung des Energieeintrags in den überhitzten Bereichen vorgenommen. Auf Grundlage der thermischen Simulationsergebnisse erfolge auch die Auslegung der optimalen Orientierung und Sequenz der Belichtungsbahnen. Zusammen führen die Funktionalitäten laut Amsis zu einem optimierten thermischen Management der überhitzten Bauteilzonen, einer wesentlichen Reduzierung der Support-Strukturen und einer Verbesserung der mechanischen Materialeigenschaften und Qualität der Bauteiloberflächen. Konkret sollen abhängig von der Bauteilgeometrie durch den Einsatz von Genesis 4 die support-freien Überhänge von derzeit 45 Grad bis auf 20 Grad bei Titanlegierungen und bis auf 25 Grad bei Stahl, Inconel oder Aluminium reduziert werden können.

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Als Stand-alone-Software wird Genesis in zwei Versionen angeboten: Classic und Innovativ. Die Basisversion, Genesis Classic, verfügt über alle Funktionalitäten für die Baujobvorbereitung und kann als eine preiswerte Alternative zu den etablierten Softwaretools für die Baujobvorbereitung, wie z.B. Magics von Materialise oder Netfabb von Autodesk, genutzt werden. In der fortgeschrittenen Version, Genesis Innovativ, wird die klassische Baujobvorbereitung durch die simulationsbasierten Funktionalitäten ergänzt. Dazu gehören das Modul für schnelle thermische Simulation zur Identifikation der überhitzten Zonen, das Modul für simulationsbasierte lokale Anpassung des Energieeintrags sowie das Modul für Auslegung der optimalen Orientierung und Sequenz der Belichtungspfade. Aktuell laufen die beiden Softwareversionen über native Maschinenformate auf 3D-Laserschmelz-Anlagen von Aconity3D, DMG MORI, EOS und SLM Solutions.

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