VDI-Richtlinie Genaue Schadensanalyse zur Vermeidung von Produktionsausfällen
Die Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.5 soll für eine genaue Schadensanalyse sorgen, um Produktionsausfälle zu verhindern. Die Richtlinie definiert Begriffe, benennt und beschreibt Schadensarten, leitet zur systematischen Vorgehensweise bei der Schadensanalyse an, gewährleistet die Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Untersuchungsstellen und schafft Voraussetzungen zur nachvollziehbaren Dokumentation.
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Schadensfälle an Bauteilen und Halbzeugen verursachen wirtschaftliche Verluste durch Produktionsausfall, Folgeschäden sowie notwendige Reparaturmaßnahmen. Darüber hinaus gefährden sie Menschen. Gezielte Maßnahmen zur Schadensabhilfe können nur dann eingeleitet werden, wenn die Schadensursachen und Fehlereinflüsse durch systematische Untersuchungen aufgeklärt werden.
Die Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.5 wertet Erfahrungen aus Schadensanalysen systematisch aus und vereinheitlicht diese. Dem Anwender der Richtlinie werden kennzeichnende Schadensbilder, Schadensbeschreibungen und Schadensmechanismen zum Vergleich mit dem zu untersuchenden Schadensfall zur Verfügung gestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse können sofort in die Qualitätssicherung eingehen, der Schadensprävention dienen und gezielte Entwicklungen einleiten.
Weitere Informationen
Herausgeber der Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.5 „Schäden an Metallprodukten durch tribologische Beanspruchungen“ ist die VDI-Gesellschaft Materials Engineering (GME). Die Richtlinie ist ab sofort als Entwurf zum Preis von 104,90 Euro beim Beuth Verlag erhältlich. Einsprüche sind bis zum 31. Oktober 2015 unter www.vdi.de/einspruchsportal möglich. (sh)
VDI-Richtlinie
Anleitung für die Umsetzung wissensbasierter Konstruktion
Richtlinie
Konstruktionsempfehlungen für additive Fertigungsverfahren
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