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Technische Bürsten Für schonende Reinigung, Transport und sichere Produktionsabläufe unerlässlich

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Sie reinigen verschmutzte Bauteile, schonen empfindliche Oberflächen, vermeiden Ausschuss in Produktionsprozessen oder sorgen für saubere und sichere Prozessabläufe: vielseitig und flexibel einsetzbare Fasertechnologie, besser bekannt als technische Bürste.

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Standardmäßig rüstet der Göppinger Hersteller seine technischen Bürsten mit Draht-, Kunststoff- oder Naturfasern aus. Die Auswahlparameter bei Fasern sind jedoch so vielseitig, wie deren unzählige Anwendungsmöglichkeiten.
Standardmäßig rüstet der Göppinger Hersteller seine technischen Bürsten mit Draht-, Kunststoff- oder Naturfasern aus. Die Auswahlparameter bei Fasern sind jedoch so vielseitig, wie deren unzählige Anwendungsmöglichkeiten.
(Bild: Mink)

Im Alltag zeigt sich das Phänomen, dass man vertraute Prozesse ungern verändern möchte. Wer jedoch möglichst greifbar und konkret plant, überwindet diese Barriere rasch. Dazu hilft es sich die Frage zu stellen, wie sich eingefahrene Prozesse optimieren lassen.

Ein Produkt setzt hier gleich an mehreren Stellen den Hebel an, um gewohnte Abläufe schnell und kostengünstig zu verbessern: technische Bürsten, die es in unzähligen Ausführungen gibt. Oftmals klein und unscheinbar, dabei aber unglaublich flexibel und vielseitig, ist die Fasertechnologie in vielen Industriebetrieben zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Eine exakt auf die Anwendung ausgelegte Bürste hilft, Prozesse zu optimieren, Ausschuss zu vermeiden und Kosten zu senken.

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Hohe Ansprüche an Oberflächen

Oft sollen die Oberflächen neuer Produkte hochglanzpoliert, lackiert oder beschichtet sein. Grundsätzlich ist das kein Problem. Allerdings birgt dieser Trend auch Herausforderungen. So sind die Oberflächen äußerst sensibel und Beschädigungen daher nicht selten. Um teure Nacharbeit oder Ausschuss zu vermeiden, nutzen viele Unternehmen Bürsten von Mink.

In der Möbelindustrie ersetzen die Faserbürsten bisherige Fixier- und Lagerlösungen, aber auch Styroporeinsätze sowie Textil- und Gummiauflagen. Kratzer, Mattierungen und Glanzstellen an den empfindlichen Oberflächen sollen durch die punktuelle Auflage auf den Faserenden der Bürste vermieden werden. Auch in der Blechbearbeitungsindustrie werden Plattenbürsten in Bearbeitungszentren mit hohem Nutzwert eingesetzt. Auch als Auflage auf Arbeits- und Montagetischen tragen technische Bürsten dazu bei, Ausschuss zu vermeiden.

Die Faser entscheidet

Das Portfolio des Bürstenherstellers erstreckt sich aber über das Fixieren oder Tragen sensibler Oberflächen hinaus. Themen wie Abdichten an Türen, Toren oder Funktionsdurchlässen, Ableiten von elektrostatischer Aufladung, Entgraten, Reinigen oder Waschen, Dosieren oder Positionieren eröffnen Möglichkeiten, die mit dem Produkt technische Bürste gelöst werden könnten. Essentiell ist immer der entscheidende Teil der Bürste – die Faser.

Der Hersteller rüstet seine Bürsten standardmäßig mit Draht-, Kunststoff- oder Naturfasern aus. Die Parameter bei Fasern sind jedoch vielseitig – sie orientieren sich vor allem am zukünftigen Einsatzbereich der Bürste. Das Besatzmaterial kann aus eingelagertem Schleifkorn in Siliziumkarbid oder Aluoxid als Abrasivfasern bestehen, zur Verrundung von Aluminiumfelgen. Für besondere Fälle sind auch Mischungen in unterschiedlichen Kombinationen und Mischungsverhältnissen möglich. Lieferbar sind zudem elektrisch leitfähige oder flammhemmend ausgerüstete Fasern. Kombiniert mit dem passenden Bürstenkörper sind die universellen Alleskönner je nach Bedarf UV- oder ozonbeständig und widerstehen chemischen und thermischen Einflüssen. Bei Anwendungen mit hohen Temperatur-Anforderungen bietet Mink Bürsten spezielle Fasern für hitzige Einsatzfälle an.

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