Maschinensicherheit
FTS und mobile Roboter sicher gestalten

Von Olaf Zbikowski 4 min Lesedauer

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Beim Betrieb von Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) und mobilen Robotern (AMR) gelten besondere Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit von Menschen, Maschinen und ihrer Umgebung. Welche Safety-Aspekte sollten hierbei berücksichtigt werden?

Bei der Auswahl der Sicherheitsfunktionen für FTS und AMR sind zahlreiche Merkmale zu berücksichtigen, sowohl bezüglich der mobilen Plattformen als auch der Applikationen.(Bild:  Sick)
Bei der Auswahl der Sicherheitsfunktionen für FTS und AMR sind zahlreiche Merkmale zu berücksichtigen, sowohl bezüglich der mobilen Plattformen als auch der Applikationen.
(Bild: Sick)

Es gibt ein ganzes Bündel aktueller Anforderungen und sicherheitstechnischer Aspekte bei der Konstruktion und dem Bau von FTS und mobilen Robotern zu beachten. Gleichzeitig müssen sich Betreiber bei der erstmaligen Inbetriebnahme, im laufenden Betrieb sowie bei Wartung und Instandhaltung – nicht zuletzt auch aus Haftungsgründen – auf eine, dem aktuellen Stand der Rechts- und Normenlage sowie der Technik entsprechende, Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge verlassen können.

EU-Richtlinien gelten auch für mobile Robote

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (in Deutschland umgesetzt in der neunten Verordnung des Produktsicherheitsgesetzes) und die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230, letztere verbindlich anzuwenden ab dem 20. Januar 2027, beschreiben die gesetzlichen Anforderungen an die Sicherheit von Maschinen und Anlagen. Beide geben vor, dass eine Risikobeurteilung durchzuführen ist, um die Gefahren zu ermitteln und zu mindern, um die Anforderungen einzuhalten. Die Identifikation von Gefahren, die Einschätzung und Bewertung von Sicherheitsrisiken, die Ableitung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen zur Risikominderung und bestenfalls Risikovermeidung sowie die Dokumentation der damit einhergehenden Prozesse und Ergebnisse sind somit auch für die Entwicklung sicherer mobiler Roboter, FTS, FTS-Systeme und AMR unerlässlich.