Pumpen Frequenzregelung für KSS-Pumpen
Mit dem E-Pass lassen sich Kühlschmierstoff-Anlagen an Maschinen binnen einer Stunde im laufenden Betrieb auf ihr Energiesparpotential prüfen.
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Knoll Maschinenbau, Spezialist für das Fördern, Filtern und Pumpen von KSS und Spänen, legt bei seinen Kühlschmierstoff-Systemen großes Augenmerk auf geringen Energieverbrauch. Eigene Untersuchungen und Recherchen haben ein großes Potential an einsparbarer Energie im gesamten KSS-Management ergeben, das sich durch exakte Auslegung und entsprechende Komponenten erschließen lässt. Die Amortisationszeiten liegen teilweise bei nur einem Jahr.
Ein wesentliches Einsparpotenzial findet sich bei den Pumpen, die zur Hochdruckversorgung von Werkzeugmaschinen mit Kühlschmierstoffen eingesetzt werden. Die Knoll KTS-Schraubenspindelpumpe ist eine solche selbstansaugende Verdrängerpumpe. Sie zeichnet sich durch geringe Pulsation, hohen Wirkungsgrad und lange Lebensdauer aus. Am wenigsten Energie verbraucht sie, wenn sie über eine Frequenzregelung verfügt - bei Knoll PQ-Tronic genannt - die für variablen Druck (P) und Durchfluss (Q) bei optimaler Drehzahleinstellung sorgt. Gegenüber einer Pumpe mit fest eingestelltem Druckbegrenzungsventil kann der Anwender so bis zu 70 % des Energieverbrauchs einsparen.
Elektronische Regelung spart Energie und schont die Pumpe
Durch den frequenzgeregelten Antrieb der Pumpe erfolgt außerdem ein geringerer Wärmeeintrag in den Kühlschmierstoff und in die Umgebungsluft. Zusätzlich wird die Pumpe durch den optimalen Betrieb geschont, wodurch sich ihre Standzeit erhöht.
Die Vorteile einer elektronischen Regelung von Druck und Volumenstrom können sich Anwender nicht nur bei Neuanlagen zueigen machen. Auch bestehende KSS-Anlagen lassen sich mit Frequenzumrichtern nachrüsten. Die Frage ist nur, ob sich das wirtschaftlich lohnt. Denn die Einsparung hängt von verschiedenen Faktoren ab: zum Beispiel von der Maschinen- bzw. Pumpenlaufzeit, von der Art der Bearbeitung, von den eingesetzten Werkzeugen, vom Strompreis und so weiter. Heiko Stern, Produktmanager Schraubenspindelpumpen bei Knoll, kennt die Problematik genau: "Die Produktionsprozesse sind in den meisten Fällen komplex und bei jedem Unternehmen individuell gelöst. So hatten wir bisher das Problem, den jeweiligen Prozess exakt zu beurteilen, um eine handfeste Amortisationsberechnung erstellen zu können."
Bisher - denn Probleme sind im Hause Knoll dazu da, gelöst zu werden. In diesem Fall übernahm das federführend Heiko Sterns Service-Kollege Jochen Blersch. Er entwickelte den sogenannten Knoll E-Pass, eine Methode, mit der sich an KSS-Anlagen in kürzester Zeit und weitgehend im laufenden Betrieb die wichtigen Daten ermitteln lassen. Eine Software berechnet dann, wie lange es dauert, bis sich eine nachgerüstete Frequenzregelung amortisiert.
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