3D-Druck Forscherteam will Bauteile aus Mondstaub drucken
Um Forschungen auf dem Mond zu ermöglichen, müssen Teile für Labore vor Ort gefertigt werden können. Die Lösung soll ein 3D-Drucker sein, der Bauteile aus Mondstaub fertigen kann. Die ESA fördert das Projekt.
Anbieter zum Thema

Für langfristige Weltraummissionen benötigen Astronautinnen und Astronauten eine geeignete Umgebung, um auf dem Mond leben und arbeiten zu können. Nicht nur eine Unterkunft ist wichtig, sondern auch gut ausgestattete Labore. Die gesamte Infrastruktur von der Erde aus mitzunehmen, wäre viel zu aufwendig und teuer. Deshalb forscht ein Team um Prof. Dr. Miranda Fateri von der Hochschule Aalen daran, wie es auf dem Mond möglich ist, Maschinen, Werkzeuge und Ersatzteile für Mondlander und Roboter mithilfe von 3D-Druckern ganz oder teilweise vor Ort zu produzieren. Dabei sollen die Teile ausschließlich aus Mondstaub bestehen und keine Zusatzstoffe wie etwa Bindemittel oder Kunststoffe enthalten, heißt es.
Der Fokus von Fateri und ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem Projektteam von der Universität Aachen (RWTH Aachen) und dem Institut für Textiltechnik und Lehrstuhl für Textilmaschinenbau (ITA) unter der Leitung von Dr. Alexander Niecke, liegt auf der Produktion von kleineren Teilen zwischen ein bis 20 Zentimetern. Als Erstes müssen die mechanischen Eigenschaften der 3D-gedruckten Teile analysiert werden, dann können konkrete Anwendungen dazu gefunden werden.
Das könnte Sie auch interessieren:
Weltraumforschung
Projekt will Mondbasis per 3D-Druck herstellen
3D-Druck
Projekt Moonrise bringt 3D-Druck auf den Mond
Additive Fertigung
Ein 3D-Drucker für den Mond
(ID:47379249)