Neuheit aus China
Forscher entwickeln Supercomputer im Kühlschrank-Format

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Chinesische Wissenschaftler haben einen neuromorphen Supercomputer entwickelt, der nur so groß ist wie ein kleiner Kühlschrank. Dabei soll der für KI-Anwendungen interessante Server so wenig Energie verbrauchen, dass er von einer Haushalts-Steckdose aus betrieben werden könne.

Ein Supercomputer im Kühlschrank-Format wurde kürzlich in China vorgestellt. Er soll sich unter anderem für den Einsatz zuhause und unterwegs eignen. (Bild: ©  KI-generiert)
Ein Supercomputer im Kühlschrank-Format wurde kürzlich in China vorgestellt. Er soll sich unter anderem für den Einsatz zuhause und unterwegs eignen.
(Bild: © KI-generiert)

Die „BIE-1 (BI Explorer)“ genannte Innovation sei das erste „ultrakompakte, mobile, gehirninspirierte Rechengerät der Erde”, schreibt die chinesische Wissenschaftszeitung Zhongguo Kexue Bao. Den Forschern sei es gelungen, einen Rechner „mit der Leistung eines Supercomputers auf die Größe eines Mini-Kühlschranks zu komprimieren”, schreibt das Blatt.

Für den Einsatz zu Hause, in kleinen Büros und mobil geeignet

Der für KI-Anwendungen interessante Server sei so klein und verbrauche so wenig Energie, dass er von einer Haushalts-Steckdose aus betrieben werden könne, heißt es in dem Bericht. Entwickelt haben ihn zwei Forscher am „Guangdong Institute of Intelligence Science and Technology“ (GDIIST), die gleichzeitig auch für zwei dort inkubierte Start-ups arbeiten.