Schwingungsdämpfung Fliehkraftpendel beseitigt Restschwingung

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Durch die bauraumneutrale Integration eines Fliehkraftpendels kann die Dämpfungskapazität im Zweimassen-Schwungrad (ZMS) um eine zusätzliche drehlzahladaptive Komponente gesteigert

Durch die bauraumneutrale Integration eines Fliehkraftpendels kann die Dämpfungskapazität im Zweimassen-Schwungrad (ZMS) um eine zusätzliche drehlzahladaptive Komponente gesteigert werden. So sichert LuK optimalen Fahrkomfort auch für kommende drehmomentstarke Motor-Generationen. Das Fliehkraftpendel wird am Flansch des ZMS montiert. Die benötigte effektive Steifigkeit des Pendels wird durch die Fliehkraft im Betrieb erzeugt. Das Fliehkraft-pendel hat keine feste Eigenfrequenz, sondern ändert diese in Abhängigkeit von der Drehzahl, daher spricht man auch von einem „drehzahladaptiven Tilger“. Eine effiziente Tilgung der ausgewählten Anregungsordnung, zum Beispiel der Zündfrequenz des Motors, kann somit durch entsprechende Abstimmung erfolgen. Eine Pendelmasse von lediglich einem Kilogramm genügt dabei, um Schwingungen am Getriebe um bis zu 60% zu reduzieren. Die Grundisolation der Schwingungen wird weiterhin durch das ZMS mit Feder-Masse-System ausgeführt, die Restschwingung beseitigt das Fliehkraftpendel durch Tilgung der Zündfrequenz.

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