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Automatisierung Festo übernimmt Eichenberger Gewinde

| Redakteur: Katharina Juschkat

Unter dem Titel „Day One“ und im Rahmen eines festlichen Anlasses fand in Burg (CH) die offizielle Übergabe der Eichenberger Gewinde AG an die neue Eigentümerin statt, die Festo Gruppe.

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Kurt Husistein übergibt Hansruedi Hager einen Kugelgewindetrieb aus feinster Schokolade, als Symbol für den Schlüssel zum Erfolg der Firma Eichenberger.
Kurt Husistein übergibt Hansruedi Hager einen Kugelgewindetrieb aus feinster Schokolade, als Symbol für den Schlüssel zum Erfolg der Firma Eichenberger.
(Bild: Eichenberger Gewinde)

Zur offiziellen Übergabefeier waren nahezu 150 Gäste eingeladen. Weltweit beschäftigt Festo mehr als 18.000 Mitarbeitende in 61 Ländern. Zwar unterscheiden sich Eichenberger und Festo hinsichtlich ihrer Größe, aber die Familienunternehmen teilen sich laut eigenen Angaben die Innovationskraft, gemeinsame Werte und nachhaltige Ziele.

Erfahrungen der Unternehmen sollen zusammenfließen

Die Übernahme des kleinen Kugel- und Gleitgewindehersteller aus dem Oberwynental durch das große Unternehmen Festo verantwortete der Geschäftsführer von Eichenberger, Kurt Husistein. Im Rahmen dieser Kooperation sollen die langjährige Erfahrung der Unternehmen zusammenfließen. Husistein bleibt auch nach der Übernahme dem Unternehmen erhalten. Er sei motiviert und freue sich auf seine teilweise neuen, aber auch angestammten Aufgaben im Bereich der Entwicklung. Seinem Nachfolger, Hansruedi Hager, überreichte Kurt Husistein einen symbolischen Schlüssel in Form eines aus Schokolade gefertigten Kugelgewindetrieb.

Standort Burg als globales Kompetenzzentrum

Das bisherige Mitglied der Geschäftsleitung von Festo in Lupfig (CH) Hansruedi Hager wird zukünftig die Eichenberger Gruppe leiten. Hager dazu: „Sie haben hier auf der Burg etwas Großartiges aufgebaut.“ Das Unternehmen verkörpere Werte wie Zuverlässigkeit, Fleiß und Präzision und hätte den erfolgversprechenden Bezug zur Praxis. Festo habe die Kraft dieses Unternehmens erkannt und sich zum Ziel gesetzt, den Produktionsstandort Burg als globales Kompetenzzentrum für Spindeln weiterzuentwickeln. (kj)

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