Handhabung Festo bietet Alternative zu Portalsystemen

Redakteur: Ute Drescher

Auf die Leichtbaumethode und Energieeffizienz sowie biologische Grundprinzipien setzt der Bionic Tripod von Festo. Das von der Fischflosse abgeleitete Grundprinzip kommt im Bionic Tripod 3.0 gleich mehrfach zum Einsatz. Die durch energieeffiziente Leichtbauweise erzielte Flexibilität und Nachgiebigkeit zeichnen ihn ebenfalls besonders für Aufgaben mit Mensch-Maschine-Interaktionen aus.

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Auf die Leichtbaumethode und Energieeeffizienz sowie biologische Grundprinzipien setzt der Bionic Tripod von Festo. (Bild: Festo)
Auf die Leichtbaumethode und Energieeeffizienz sowie biologische Grundprinzipien setzt der Bionic Tripod von Festo. (Bild: Festo)

Mit dem Bionic Tripod 3.0 verfolgt Festo einen neuen Ansatz in der Handhabungstechnik als Alternative zu den im Maschinenbau vorherrschenden Portalsystemen. So sind beim Bionic Tripod 3.0 Antriebs- und Handhabungstechnik konsequent entkoppelt. Die Arbeitsplatte trennt Arbeits- und Antriebsebene räumlich. Durch ihr geringes Gewicht lässt sich diese Einheit energieeffizient und hochdynamisch bewegen.

Der niedrige Schwerpunkt des gesamten Systems verleiht ihm zusätzliche Stabilität für eine präzise Ausrichtung mit kurzen Verfahrwegen und spart so Energie ein. Mit seinem adaptiven Greiffinger kann der Tripod formschlüssig und sicher über Kopf greifen und Objekte unterschiedlichster Form und Kontur seitlich ablegen. Der flexible Greifarm ist dabei in einem Winkel bis zu 90 Grad in alle Richtungen schwenkbar, was ihm einen großen Arbeitsraum ermöglicht.

Der Bionic Tripod 3.0 kombiniert dabei die Vorteile der pneumatischen und elektrischen Automatisierungstechnik mit neuesten bionischen Ansätzen. Als Antriebseinheit dienen zwei elektrische Linearachsen EGC 70-160 an denen je zwei Pneumatik-Normzylinder DNC 32-160 montiert sind. Das Schwenkmodul DSM 6 ist als Dreheinheit am Ende der Stabpyramide an der Aufnahmeplatte befestigt. Der Radialgreifer HGR-16-A ist an jeder Backe mit zwei adaptiven Greiffingern DHDG-W-80 ausgestattet, welche das Greifen unterschiedliche geformter Objekte wie z.B. Reagenzgläser, Äpfel oder Glühbirnen ermöglichen. Ein CPX-Terminal dient der Steuerung und Regelung.

Überall dort, wo geringe Massen schnell und flexibel bewegt werden, kommt die Technologie zum Einsatz. Ob vertikal oder horizontal: Mit dem BionicTripod 3.0 und seinen beiden Vorgängern (BionicTripod 1.0 und BionicTripod 2.0) zeigt Festo, dass eine Trennung von Antriebs- und Arbeitsebene gleichzeitig maximale Flexibilität bedeutet.

(ud)

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