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Der MSA111C-Sensor erfasst die absolute Weginformation des magnetischen Maßstabs, und die Auswerteelektronik setzt diese in SSI- oder alternativ RS485-Signale zur Weiterverarbeitung um. Parallel dazu werden die analogen 1Vss-Sin/Cos-Signale der Inkrementalabtastung des Sensors für eine Echtzeitauswertung ausgegeben. Beim Hochfahren der Anwendung stellt das Messsystem den absoluten Positionswert in Echtzeit zur Verfügung (bei Verfahrgeschwindigkeiten bis 1,5 m/s) und macht so die Referenzfahrt überflüssig. Das stellt sowohl bei langen Verfahrwegen als auch bei besonders schweren Lasten eine wesentliche Erleichterung dar. Befinden sich die Antriebe dann im normalen Betriebszustand, ist für die Motorregelung nur noch das inkrementelle Messsignal von Bedeutung.
Magnettechnik führend bei Kosten und Robustheit
Siko hat bereits mehrere Pilotanwendungen des neuen Absolutsystems am Laufen, in den Bereichen Holzbearbeitung, Verpackung und Handling. „Hier käme ein optisches Messsystem schnell an seine Grenzen“, meint Andreas Wiessler, „und außerdem wäre es schlicht zu teuer: Unsere Neuentwicklung ist nicht nur wesentlich robuster, sondern auch noch um fast 50 Prozent günstiger als vergleichbare optische Systeme.“
Schließlich machen nicht nur die zahlreichen Vorteile der Direktantriebe diese Technologie immer attraktiver für den Markt, sondern auch ein möglichst wirtschaftlicher Preis. Andreas Wiessler jedenfalls blickt zuversichtlich nach vorne: „Ich gehe davon aus, dass sich in den nächsten Jahren der Markt für Direktantriebe deutlich erweitern wird, unter anderem auch wegen der sinkenden Kosten für die Technik. Wir bei Siko rechnen deshalb auch mit einem besonders großen Wachstumspotenzial für das MSA111C-System.“
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