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Ebenso wie mechanische Designanforderungen, müssen auch Aspekte der Elektrik bei der Installation sorgsam bedacht werden. Die von der Bremsspule aufgenommene Leistung sollte auf ein Mindestmaß begrenzt werden, da beim Einsatz des Motors die Bremsspule kontinuierlich mit Strom versorgt wird, was unter begrenzten Platzverhältnissen Wärme freisetzt und hohe Umgebungstemperaturen verursacht (bis zu 150 °C). Es müssen auch Aussagen darüber gemacht werden, wie die Bremsspule mit dem Motor verdrahtet wird und welche Länge und Anschlüsse die Anschlussleitungen haben müssen. Zudem muss herausgefunden werden, ob irgendwelche Bestimmungen für diese Verkabelung und die verwendeten Verbindungselemente Gültigkeit haben.
Geringe Geräuschentwicklung muss gewährleistet sein
Die Bremsspule benötigt eine Gleichspannung, die normalerweise durch Gleichrichten aus der Wechselspannung bereitgestellt wird, mit welcher der Motor versorgt wird. Der Konstrukteur muss sicherstellen, dass die Gleichspannung und der Strom für das Lösen der Bremse bei laufendem Motor der Bremse ununterbrochen zur Verfügung stehen. Dies ist deshalb wichtig, weil die Drehzahl des Servomotors dadurch gesteuert werden kann, dass die Versorgungsspannung verändert wird.
Ebenfalls gilt es die elektrische Ansprechgeschwindigkeit des Bremsensteuerkreises zu bedenken, um sicherzustellen, dass die Bremse gelöst ist, ehe der Motor zu drehen beginnt. Der Konstrukteur muss diese zeitliche Taktung für den Fall bedenken, dass der Motor senkende Lasten steuert, wie bei Aufzügen oder Kranen.
Geringe Geräuschentwicklung kann ebenfalls von Wichtigkeit sein, beispielsweise bei Einsätzen im medizinischen Umfeld oder im Theater. Diese Geräuschentwicklung kann vom “Klickgeräusch” beim Einschalten oder Ausschalten herrühren, oder vom Klappern der Bremsnabe/Reibscheibenverzahnung, wenn Drehvibrationen oder Antriebswellenbrummen im Antriebsstrang vorhanden sind. Matrix verfügt über Möglichkeiten, solche Geräuschentwicklungen auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
Es sollte auch bedacht werden, was der Kunde bei einem Nothalt erwartet, also bei Verlust der Stromversorgung mit Motor in dynamischem Zustand, insofern diese Bremsen nur in begrenztem Maße zur Energieabsorption fähig sind. Wenn die Bremse die Energie handhaben kann, die bei einer Abbremsung aus dem dynamischen Zustand freigesetzt wird, muss über die Häufigkeit solcher Abbremsungen Klarheit herrschen, da die Verschleißbeständigkeit des Reibbelags einen Einflussfaktor darstellt. (Weiterlesen auf den folgenden Seiten)
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