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Neuartiger Kran zur Montage von Krananlagen
Die Einführung von CoCreate bei Voith begann im Herbst 2007. Im April 2008 waren sämtliche Arbeitsplätze auf die CoCreate Produktfamilie umgestellt, wobei einige Mitarbeiter derzeit noch mit CoCreate Drafting arbeiteten.
„Ein Komplettumstieg in einem Schritt wäre für uns nicht wirtschaftlich gewesen, da wir auch Teile wiederverwenden können, ohne diese erheblich überarbeiten zu müssen“, begründet Gerhard Hörtenhuber die Vorgehensweise. „So lassen sich beispielsweise Änderungen an den Kranbrücken sehr effizient in CoCreate Drafting durchführen. Laufkatzen und Gehänge werden bereits jetzt primär in CoCreate Modeling entwickelt. Ende 2009 wird der Umstieg auf 3D aber abgeschlossen sein.“
Das erste Projekt, das bei Voith komplett in 3D entwickelt wurde, war eine Sonderkrananlage für das eigene Werk. Da bei Voith zunehmend größere Anlagen produziert werden, die Höhe der bestehenden Halle aber fix ist, musste eine Krananlage entwickelt werden, die möglichst viel Hubhöhe erlaubt, gleichzeitig aber die Besonderheiten der Hallenstatik und der bestehenden Kranbahn, die auf 20 t ausgelegt war, berücksichtigt.
Die Besonderheiten der neuen Anlage, die von Christian Auer in knapp zwei Monaten allein entwickelt wurde, sind eine speziell abgesenkte Laufkatze sowie ein spezielles Kranfahrwerk mit 8 Rädern. Mit einer Hubhöhe von 5 m reizt die Laufkatze die Möglichkeiten der Halle voll aus, die Tragkraft wurde durch das neue Fahrwerk auf 50 t erhöht.
„Beide Komponenten mussten komplett neu entwickelt werden, um die beengten Verhältnisse unserer Halle möglichst voll auszuschöpfen“, erzählt Christian Auer. „Bei der Laufkatze musste ich die notwendigen Bauteile in allen Dimensionen verteilen. Dank der Flexibilität der expliziten Modellierung konnte ich einfach verschiedene Ideen ausprobieren, bis ich zu der jetzt realisierten Lösung kam.“
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