Industrie 4.0

EU-Kommissar Oettinger: „Mittelstand muss Digitalisierung offensiv angehen“

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Security und Standards sind Herausforderung

Pilz ist sich den Herausforderungen an die IT-Security durch eine komplett vernetzte Produktion bewusst. Daher hat das Automatisierungsunternehmen in eine umfangreiche Security-Infrastruktur zur Überwachung des gesamten Datenverkehrs investiert. Dazu gehört auch ein eigenständiges Rechenzentrum, das neuesten Standards entspricht. Eine permanente Analyse von Protokoll- und sämtlicher anderer Daten ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Unregelmäßigkeiten. Zusätzlich wurden für einzelne Fertigungsbereiche unterschiedliche Firewall-Systeme installiert, wodurch der notwendige Security-Level je Zone individuell festgelegt werden kann. Ausfälle und Sicherheitsrisiken werden vermieden, das Know-how geschützt.

„Industrie 4.0 stellt höchste Anforderungen an den verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Die Verfügbarkeit von automatisierten Systemen ist daher abhängig von Safety und Security“, erklärte Günther H. Oettinger.

„Die zunehmende Vernetzung und der Einzug des Internets in die Fabrikhallen ist ein Prozess, den es in Schritten zu meistern gilt“, weiß Renate Pilz. Das zeigten die aktuellen Diskussionen um die notwendigen Standards. „Industrie 4.0 braucht verlässliche internationale Standards auch für Security, sonst werden die Lösungen nicht praktikabel sein. Als ‚Botschafter der Sicherheit‘ sieht Pilz darin eine wichtige Aufgabe in den nächsten Jahren, die es gemeinsam von Wirtschaft und Politik zu meistern gilt“, so die Vorsitzende der Geschäftsführung in Richtung des EU-Kommissar. (jv)

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