Industrie 4.0

EU-Kommissar Günther Oettinger informiert sich bei Schunk über Industrie 4.0

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Industrie 4.0 in der eigenen Produktion

In dem komplexen Zusammenspiel der Smart Factory konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung intelligenter, vernetzbarer Komponenten, die über Sensoren Ihre Umgebung wahrnehmen, mit der Anlagensteuerung und mit anderen Komponenten kommunizieren und in der Lage sind, individuell zu reagieren. Zugleich treibt Schunk in der eigenen Produktion die Automatisierung und Prozessorganisation im Sinne der Industrie 4.0 voran.

Um die Digitalisierung im Unternehmen zu verankern und zu forcieren, hat Schunk einen Arbeitskreis „Smart Factory“ eingerichtet, der für die Strategieentwicklung, den interdisziplinären Austausch zwischen den einzelnen Bereichen sowie für die Implementierung neuer Geschäftsmodelle verantwortlich ist.

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Wozu eine Smart Factory in der Lage ist, konnte Günther Oettinger live an einer hochflexiblen Industrie-4.0-Montagezelle erleben, die Schunk in Zusammenarbeit mit mehreren Systemintegratoren realisiert hat. In ihr kooperieren Pick & Place-Einheiten, 3-Achs-Raumportale, Roboter und mobile Plattformen autonom beim Montieren, Prüfen, Verpacken und Transportieren. Jeder einzelne Prozessschritt wird detailliert von Sensoren überwacht und mithilfe der übergeordneten SAP-Leittechnik an die Anlagensteuerung und in die Schaltzentrale des Unternehmens gemeldet. Günther Oettinger zeigte sich beeindruckt von der Komplexität der Anlage und ermunterte Schunk, auch künftig sein Know-how und seine Innovationskraft in die Weiterentwicklung des Themas zu investieren. (jv)

SPS IPC Drives 2015: Halle 3, Stand 418

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