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Unnatürlich ist gesundheitsschädlich
Im Unternehmen erkannte man früh, dass unbewegliche Interfaces, die Benutzer bei seiner Arbeit in eine bestimmte vorgegebene Haltung zwingen, negative Folgen haben können. Eine erzwungene, unnatürliche Bediener-Position ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern wirkt sich auch leistungsmindernd aus.
Um diesen ergonomischen Nachteilen zu begegnen, schuf man neue Flexibilität. Die Tragarm-Systeme von Haseke geben dem Bediener die Möglichkeit einer variablen Positionierung der Bedienerschnittstelle: Kontroll- und Steuerpanel können damit hängend und schwebend angebracht, mit minimalem Kraftaufwand bewegt und in eine neue Zielposition gefahren werden. Das westfälische Unternehmen liefert hierzu Tragarme für horizontales und vertikales Schwenken der Mensch-Maschine-Schnittstellen. Einzigartig am Angebot des Unternehmens soll sein, dass verschiedene Tragarm Baureihen über das Haseke-Baukastensystem auf vielfältige Weise miteinander verknüpfbar sind.
Vorteile der Tragarm-Produktreihe sind u. a. eine funktionelle Federtechnologie, vertikale Schwenkbereiche, innenliegende, gut zugängliche Kabelführungen sowie Arretierungen auf Knopfdruck.
Der Blick in große Fabrikhallen und Fertigungsstraßen zeigt, dass allzu oft Mitarbeiter unterschiedlicher Körpergröße vor starr angebrachten Bediener-Panels stehen und ihre Körperhaltung nach der unflexiblen Position ihrer Interfaces ausrichten müssen. Immobile Mensch-Maschine–Schnittstellen behindern teils die Bewegungen oder schränken die Sicht ein, weil sie „im Weg stehen“.
Da es keinen Norm-Arbeitnehmer mit Körperhöhe an einem Norm-Arbeitsplatz gibt, sind die Konstrukteure aus dem Maschinenbau immer wieder mit der gleichen Frage konfrontiert: Welches ist die wirklich ideale Panel-Position?
Tragarm
Neue Tragarm für schwere Lasten im medizinischen Umfeld
Vielfalt dank Systembaukasten
Die Produktreihen von Haseke umfassen je nach Modell Gewichtsbereiche von 1,5 kg bis 400 kg. Flexible Erweiterungsmöglichkeiten durch die Kombinationen mit Hasekes höhenverstellbaren Tragarmsystemen bieten eine gute Lösung für die ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes. Ein Beispiel für die Funktionsvielfalt der Lift ist Hasekes HMA Lift 25: Durch Nutzung des Baukastensystem sind unterschiedliche Systemlängen verfügbar. Ein vertikaler Schwenkwinkel von ± 40° und eine stufenlos einstellbarer Hubbegrenzung bis ± 0°, die auf Knopfdruck arretiert werden kann, ermöglichen eine ideale Vertikalbewegung. Sieben Gewichtsbereiche bis 31 kg, durch Variation des Federdrucks wählbar, machen dem HMA Lift 25 in vielen Anwendungen einsetzbar.

Die innenliegende Kabelführung mit einem großen Kabelvolumen mit Durchmessern um 40 mm verfügt über große Kabelöffnungen, so dass sich komplette Kabel mit ihren angegossenen Steckern ohne größere Mühe einziehen oder ersetzen lassen. Selbst Kabel mit DVI-Steckern sollen leicht ausgetauscht werden können. Dieser Vorteil wirkt sich zeitsparend bei Montage und Wartung aus und soll den Aufwand für den Anwender stark reduzieren.
Minimale Verstellkräfte
Zur praxisorientierten Benutzerfreundlichkeit gehören auch die von außen in 30°-Schritten versetzbare Drehbereichsbegrenzung des horizontalen Schwenkwinkels – damit ist es möglich, verschiedene Anbindungspunkte am Bedienpult zu nutzen. Diese sollen am oberen oder am unteren Ende einer Maschine, hängend oder stehend montiert werden können. Durch minimale Verstellkräfte, die bei einer Neuausrichtung nötig sind, sollen auch Bediener mit Problemen in der körperlich Feinmotorik kaum Schwierigkeiten haben. Für Anwendungsbereiche, in denen eine Arretierung in der vertikalen Bewegung nötig ist, kann für das ansonsten freischwebende System eine blockierbare Feder genutzt werden. Die modularen Variationsmöglichkeiten garantieren, laut Aussage des Unternehmens, dass für jeden Anwender eine optimale Konfiguration verfügbar ist. (br)
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