Engineeringsspezialist Eplan stellt seine neue Software vor: die Eplan Plattform 2022. Eine neue Bedienoberfläche unterstützt intuitives, workflowbasiertes Arbeiten und macht Funktionen besser zugänglich. Im Fokus der Engineeringplattform steht die Usability.
Hinter der Eplan Plattform 2022 verbirgt sich eine neue Bedienoberfläche, die intuitives, Workflow-basiertes Arbeiten im trendigen Design ermöglicht. Das „Gesamtpaket“ macht zugleich jede Menge Funktion einfach besser zugänglich.
Übersichtlich und einfach anzuwenden – das war das Entwicklungsziel der Eplan Plattform 2022, die optisch und funktional an international bekannte und bewährte Bedienkonzepte für Desktop-Anwendungen angelehnt ist. Eine komplett neue Bedienoberfläche macht eine intuitive, Workflow-basierte Arbeitsweise möglich. Wichtige und häufig genutzte Funktionen haben Nutzer künftig direkt im Blick.
„Nutzer unserer neuen Plattform finden sich in der Software schnell zurecht, die Navigation im Projekt gestaltet sich ganz einfach“, ist Sean Mulherrin, Produktmanager bei Eplan, überzeugt. Das Nutzer-Interface ist mit Ribbon-Technologie und Dark-Mode-Ansicht ausgestattet. „Das bringt Anwendern ein ganz neues Nutzererlebnis und mehr Spaß in der Projektierung“, zeigt sich der Produktmanager begeistert.
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Multifunktionsleiste mit Ribbon-Technik: Schneller Zugriff auf häufige Aufgaben
Die Multifunktionsleiste mit Ribbon-Technik passt sich der Anwendung flexibel an – beispielsweise beim Wechsel von 2D auf 3D. Zudem vereint sie verschiedene Menüs und Toolbars. „Nicht nur erfahrenen Nutzern erleichtert das neue Design die tägliche Arbeit. Auch Neueinsteiger können die Software schneller beherrschen, weil einzelne Befehle jetzt schneller anzusteuern sind. Anwender haben ihre gewünschten Funktionen sofort im Blick, das beschleunigt die Projektierung“, beschreibt Mulherrin. Zudem hat Eplan die Oberfläche sowohl für die 2D- als auch die 3D-Planung von Grund auf erneuert und unterstützt Dark- und Light-Mode.
Im Projekt zu navigieren, ist ganz leicht und bringt ein neues Nutzererlebnis. Damit macht die Projektierung mehr Spaß.
Sean Mulherrin, Produktmanager bei Eplan
2D-Grafik-Kern: Leistungsfähig auch bei großen Projekten
Bei der Erstellung von Schaltplänen, in der Vorplanung und im Kontext der Gebäudetechnik steigen die Anforderungen an eine leistungsfähige 2D-Grafik, die den Umgang mit großen Datenmengen ermöglicht. Das neue 2D-Grafik-Modul auf der neuen Plattform umfasst jetzt auch die von Kunden erwartete Performance beim Import von DXF- oder DWG-Dateien. Das steigert die Leistung bei der Visualisierung und Verarbeitung großer Projekte. Zugleich wird der Detailierungsgrad überschaubarer – das erhöht die Qualität der grafischen Darstellung. „Gerade in größeren Projekten, die häufig mehrere Hundert oder Tausend Schaltplanseiten umfassen, zahlt sich dieser Fortschritt mit signifikanter Zeitersparnis aus“, sagt der Produktmanager.
„Die Anwendung wird insgesamt einfacher.“
3 Fragen an: Sean Mulherrin, Produktmanager bei Eplan
Die Eplan Plattform 2022 setzt auf „ein neues Nutzererlebnis“. Damit ändert sich die Bedienoberfläche, stecken auch konkrete technische Neuerungen dahinter?
Mit der neuen Backstage-Ansicht für die Projektdatenverwaltung, der anpassbaren Multifunktionsleiste und übersichtlichen Einfügehilfen fokussieren wir nachhaltige Optimierungen in den typischen Workflows von Schaltplanerstellung und 3D Montagelayout. Und mit E-Manage können sich unsere Kunden cloudbasiert in ihren eigenen Ökosystemen vernetzen – auch mit Blick auf Zulieferer und Endkunden. Das alles in einer geschützten Umgebung: Der Kunde bestimmt die Zugriffsrechte.
Sean Mulherrin, Produktmanager bei Eplan: „Wer die Plattform nutzt, setzt auf digitale Zukunft.“
(Bild: Eplan)
Eplan ist schon mehrere Jahrzehnte auf dem Markt, viele Anwender sind lange daran gewöhnt. Eine komplett neue Bedienoberfläche wird nicht alle begeistern. Was sind Ihre Argumente?
Wir optimieren nachhaltig die Workflows der Anwender. Auch Erfahrene profitieren von der neuen Artikeldatenbank und dem neuen Einfügezentrum. Die Anwendung wird insgesamt einfacher und entspricht heutigen Start-of-the Art Anwendungen. Kurz gesagt: Wer die neue Eplan Plattform nutzt, der setzt auf digitale Zukunft.
Sie haben damit die ‚digitale Zukunft‘ im Fokus. Was muss aus Ihrer Sicht eine Engineering-Software künftig leisten?
Eine Engineering-Software muss zuerst gute Artikel-/Stammdaten bereitstellen, damit Anwender im Blick auf Normen und Märkte schnell zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen kommen. Sie sollte flexible Arbeitsweisen anbieten und sich intuitiv am Verhalten des Nutzers orientieren. Ebenfalls unverzichtbar: Die Software sollte sich nahtlos in die Infrastruktur von Kunden integrieren lassen.
Artikeldaten gehören zu den wichtigsten Daten im Engineering. Gut definiert bringen sie wichtige Informationen für Vorplanung, Engineering und spätere Fertigungsphasen von Steuerungssystemen mit. Auch hier gilt: Die Vielfalt der Informationen (Bilder, 3D-Modelle, Bohr- und Anschlussdaten wie auch kaufmännische Informationen) steigt kontinuierlich. Daher sind Verwaltung und Nutzung von Artikeln im Engineering besonders bedeutend.
Durch das integrierte Variantenmanagement können Anwender alle Artikeleigenschaften mit der individuellen Variante abspeichern. Daraus lassen sich fix Artikel mit unterschiedlichen Makros versehen.
Die neue zentrale Artikelverwaltung deckt den Data Standard vollständig ab und bietet die notwendige Performance und die Flexibilität, die Artikeldaten zu managen und zu verwalten. Mulherrin ist überzeugt: „Damit treffen wir bei unseren Anwendern ins Schwarze. Und dies kommt so auch den künftigen Anforderungen einer immer stärkeren Digitalisierung zugute.“
Zusätzliches Praxis-Plus: die Kombination mit Excel zur einfachen Bearbeitung externer Gerätedaten. Individuelle Artikeleigenschaften lassen sich in Eplan frei konfigurieren – was den Einstieg in die Software zusätzlich erleichtert.
Backstage-Ansicht: Der Überblick auf Projektebene
Die neue Backstage-Ansicht dient dazu, Projekte, Dateien und projektspezifische Daten zu verwalten. Hier können Anwender Projekte erstellen und drucken sowie Optionen einstellen. Damit lassen sich alle Aspekte eines Eplan Projektes an einem zentralen Ort bearbeiten – beispielsweise DWG-Daten importieren oder SPS- bzw. Fertigungsdaten exportieren. Eine Liste der zuletzt verwendeten Projekte sorgt für den Überblick, ebenso wie die logische Organisation aller projektbezogenen Befehle. Auch das Importieren, Exportieren oder Integrieren von API-Funktionen in die systemeigene Infrastruktur wird hier übersichtlich organisiert. Und die Projekteigenschaften haben Anwender damit ebenfalls im Blick.
Einfügezentrum: Schneller Zugriff auf Symbole, Makros und Geräte
Das neu integrierte Einfügezentrum vereint alle Funktionen zum Einfügen von Symbolen, Makros und Geräten inklusive grafischer Vorschau, die für die effiziente Erstellung von Schaltplänen benötigt werden. Dabei lassen sich häufig verwendete Komponenten als Favoriten markieren und für individuelle Arbeitsabläufe „taggen“. Alle Funktionen zum Einfügen von Symbolen, Makros und Geräten sind zentralisiert und lassen sich Workflow-spezifisch einsetzen. Nutzer erhalten damit einen schnellen Zugriff auf Komponenten, die sie in der Schaltplanerstellung regelmäßig verwenden. Das sorgt für eine nachhaltige Beschleunigung in den typischen Arbeitsabläufen von Schaltplanerstellung und 3D-Schaltschrank-Layout.
Stand: 08.12.2025
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Zusammengefasst ändern sich auf der Eplan Plattform 2022 innere wie äußere „Werte“. „Das Innere – sozusagen das Herzstück der Plattform – ist die neue Artikelverwaltung. Im Äußeren erwartet unsere User eine trendige Bedienoberfläche für intuitives Arbeiten, das einfacher ist als je zuvor“, bringt es Mulherrin auf den Punkt. Das CAE-System macht somit umfassende Experten-Funktionalität besser zugänglich und leichter überschaubar.
Der Name Eplan Plattform 2022 bedeutet übrigens nicht, dass sie erst 2022 verfügbar sein wird. Vielmehr soll sie jetzt der Startschuss in die Zukunft des Engineerings sein.