Technisches Glas Engineering-Leistungen auf Glas und Glaskeramik ausgeweitet
Das Werkstoffzentrum Rheinbach (WZR) bietet seine Kompetenzen auf dem Gebiet der Keramik nun auch für die artverwandten Werkstoffe Glas und Glaskeramik an.
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Während technische Gläser in Labor-, Medizin- und Verfahrenstechnik traditionell ein großes Einsatzgebiet abdecken, haben sich Glaskeramiken in den letzten Jahrzehnten viele neue Anwendungsfelder erschlossen. Die größte industrielle Verbreitung haben die Halbzeuge Macor, Vitronit und Zerodur. Ihre Vorteile liegen unter anderem in einer extremen Temperatur(wechsel)beständigkeit, der chemischen Resistenz und der hohen Festigkeit. Sie sind porenfrei und lassen sich spanend bearbeiten. Zerodur besticht zudem durch seine Null-Dehnung und bewährt sich etwa in der Messtechnik; Macor und Vitronit hingegen werden unter anderem zum Bau elektro- und wärmeisolierender Formteile verwendet. Beim WZR können Anwender von technischen Gläsern und Glaskeramiken ihre Werkstoffe physikalisch und thermisch prüfen oder ihr Korrosions- und Verschleißverhalten untersuchen lassen. In seinem Ultrasonic-Bearbeitungszentrum realisiert das Unternehmen auch hochpräzise Prototypen und Fertigteile aus Keramik, Glas und Glaskeramik. Wenn die Geometrie eines Werkstücks die mechanische Bearbeitung verbietet, nutzt man in Rheinbach den 3D-Druck. (qui)
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